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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

AUSSCHÜSSE: Vorlage der Vereine genutzt

31.05.2006

HATTEN In der gemeinsamen Sitzung von Schul- und Strukturausschuss blieben viele Fragen offen. Das Thema Sporthallen-Sanierungen wurde wieder an die Fraktionen verwiesen.

Von Stephan Onnen HATTEN - In der Debatte um marode Sportstätten und fehlende Hallenzeiten sind Schulausschuss und Strukturausschuss am Montag kaum vorangekommen. Nach zweistündiger gemeinsamer Sitzung ließ sich aber immerhin die künftige Richtung erkennen: Auf Antrag von Ursel Wolff (CDU) wurde einstimmig als Arbeitsauftrag an die Gemeindeverwaltung empfohlen, statt einer Sanierung der Kirchhatter Grundschulturnhalle einen Neubau weiterzuverfolgen. In Absprache mit den vier Vereinen – TSG Hatten-Sandkrug, TV Munderloh, Schwarz-Weiß Oldenburg und Behinderten-Sportgemeinschaft – sollen Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten ermittelt werden. Gleichzeitig ist zu prüfen, ob eine von den Vereinen auf Anregung von Landrat Frank Eger vorgeschlagene Bauweise nach dänischem Muster den Schulbaurichtlinien entspricht. „Wir sollten nicht weitere Zeit verstreichen lassen“, trieb Ursel Wolff zur Eile.

Damit nahmen die Ausschüsse die Vorlage der vier Vereine auf, die sich am 10. Mai darauf verständigt hatten, dem Neubau einer Dreifeldhalle in Kirchhatten Vorrang einzuräumen. In der Sitzung hatten die Vorsitzenden Hans-Georg Oetken (TVM) und Jens Büsselmann (TSG) Gelegenheit, ihre Vorstellungen zu erläutern. Oetken geht davon aus, dass eine Drei-Feld-Halle in skandinavischer Bauweise für 1,2 Millionen Euro zu realisieren sein wird. Er bat um eine „Richtungsentscheidung, ob wir mit den beantragten 600 000 Euro rechnen können“. Diese Zusage gab es am Montag (noch) nicht – die Fraktionen wollen erst einmal in Klausur gehen. SPD-Fraktionschef Hans-Hermann Siemers ließ indes Unterstützung durchblicken: „Wenn die Gemeinde mit 600 000 Euro davonkäme, wäre das eine gute Lösung.“ Mit Blick auf die von Architekt Detlef Stigge geschätzten Sanierungskosten für die Kirchhatter Turnhalle (305 000 Euro) und für die Sandkruger Großraumsporthalle (525 000 Euro) mochte Heinz Priesmeyer (FDP)

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nicht einsehen, „so viel Geld zu investieren, ohne dabei auch nur einen zusätzlichen Quadratmeter Hallenfläche zu schaffen.“

Bedenken meldeten Manfred Zemke (CDU) und Wilfried Witte (FDP) an: Sie verwiesen darauf, dass der Neubau am bisherigen Standort in Kirchhatten in einem allgemeinen Wohngebiet liegt und zu einer Verkehrszunahme auf der Schulstraße führen würde. Ob eine Dreifeldhalle aufs vorhandene Gelände passt und wie die Parkplatzsituation geregelt werden kann, soll die Verwaltung nun ebenfalls klären.

Bürgermeister Helmut Hinrichs favorisiert als Neubau-Standort den Bereich der ehemaligen BMX-Bahn am Freizeitzentrum. Er sieht dort Möglichkeiten für den Einstieg eines Privatinvestors und eine Chance, das Vorhaben außerhalb des Gemeindehaushalts zu finanzieren.

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