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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Parteien: Vorlauf setzt auf Innovationen

02.02.2017

Kreis Oldenburg /Hatten Für Dirk Vorlauf ist die Sache klar: Im Bundestags-Wahljahr „muss die CDU im Landkreis zusammenstehen“. Und: „Wir müssen es schaffen, unsere Kandidaten durchzubringen.“ Eindringlich appellierte der neue CDU-Kreisvorsitzende, die Arbeit vor Ort mit Landes- und Bundesebene zu vernetzen. Im Kreistag wolle die Union mit innovativen Ideen den Kreis voranbringen.

Mit 77 von 82 Delegiertenstimmen wurde der 58-jährige Kommunalberater aus Hude am späten Dienstagabend im Hotel „Zum Deutschen Hause“ in Kirchhatten zum neuen CDU-Kreisvorsitzenden gewählt (die NWZ  berichtete). Er folgt Ansgar Focke (Ganderkesee), der nach acht Jahren an der Spitze nicht wieder antrat, weil er aus familiären Gründen nach Brandenburg zieht. Kommissarisch hatten Stellvertreter Wolfgang Sasse (Wildeshausen) und Schatzmeister Rudi Dohle (Dötlingen) den Kreisverband geführt.

Wollen in den Landtag: Frank Iden und Anne-Marie Glowienka BILD: Stefan Idel
Wollen in den Landtag: Frank Iden und Anne-Marie Glowienka BILD: Stefan Idel

Landtagskandidatur wird per Urwahl geklärt

Bei einer Urwahl am Freitag, 17. März, im „Deutschen Hause“ in Kirchhatten, bestimmen die CDU-Mitglieder im Kreis den Landtagskandidaten ihrer Partei im Wahlkreis Oldenburg-Land (dazu gehören die Gemeinden Wardenburg, Hatten, Hude, Ganderkesee, Dötlingen und Harpstedt). Ansgar Focke (Ganderkesee) tritt nicht wieder an. Es bewerben sich Anne-Marie Glowienka (54) aus Aschenstedt und Frank Iden (50) aus Stenum. Sie wollen sich in Kürze auch vor den CDU-Gemeindeverbänden vorstellen.

Eine Vollversammlung aller Mitglieder plant die Kreis-CDU für Freitag, 24. Februar, ebenfalls in Kirchhatten. An diesem Tag sollen unter anderem Delegierte gewählt werden, wie Vorsitzender Dirk Vorlauf sagte.

Der Parteitag in Kirchhatten begann mit mehr als 30-minütiger Verspätung – unter anderem, weil Stimmkarten handschriftlich ausgefüllt und Delegierte nachgemeldet wurden. Unter der Sitzungsleitung von Bernhard Collin (Gemeindeverband Hatten) gaben dann Günter Reise (Senioren-Union), Hendrik Knief (Junge Union), Anne-Marie Glowienka (Frauen-Union), Astrid Grotelüschen (Mittelstandsvereinigung) und Stefan Brors (CDA) Einblicke in die Arbeit der Vereinigungen.

Bestes Ergebnis für Post

Eine Überraschung gab es bei der Wahl der Stellvertreter: Wolfgang Sasse erhielt mit 27 Stimmen das schlechteste Ergebnis. Gewählt wurden Ralf Wessel (Ganderkesee, 51 Stimmen), Armin Köpke (Wardenburg, 51) und die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (Ahlhorn), die auf 39 Stimmen kam. Zum neuen Schatzmeister wurde Herwig Wöbse, im Hauptamt Samtgemeindebürgermeister in Harpstedt, gewählt. Dieser würdigte die Amtsführung seines Vorgängers Dohle. Sasse hatte nach NWZ -Informationen das parteiinterne Angebot, Schatzmeister werden zu können, abgelehnt.

Bei der Wahl der acht Beisitzer schnitt Hartmut Post aus Dünsen mit 76 Stimmen am besten ab. Weiterhin gewählt wurden Stephan Neitzel (Ganderkesee), Stefan Brors (Wildeshausen), Bernd Wintermann (Wardenburg), André Klümpen (Hatten), Beate Wilke (Dötlingen), Hendrik Knief (Großenkneten) und Horst Siemers (Hude). Auf die Berufung eines Pressesprechers will der neue Vorsitzende Vorlauf zunächst verzichten. Als Kassenprüfer wurden Heiderose Runge (Ganderkesee) und Elena Bauer (Großenkneten) bestätigt.

Einen Wechsel gibt es in der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Wildeshausen: Für Bernhard Block rückt kommissarisch Gabriele Otto (66) nach.

Kritik an Rot/Grün

Auf die Integration der Flüchtlinge ging die CDU-Abgeordnete Grotelüschen ein: Der Bund habe seine „Hausarbeiten“ gemacht. Es sei Sache der Länder, das Geld an die Kommunen zu geben. Der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley kritisierte scharf die von der rot-grünen Landesregierung geplanten Änderungen im Wasserschutzrecht. Die Landwirte müssten auf eine Fläche von insgesamt 80 000 Hektar verzichten. Das komme einer „kalten Enteignung“ gleich.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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