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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Vossberger warnen vor zu vielen Neubauten

01.08.2019

Vossberg Das Interesse der Anwohner aus dem Ortsteil Vossberg an einem Treffen mit den Vertretern der Dötlinger CDU-Ratsfraktion ist groß. gewesen Der Spielplatz des Quartiers war für die Kommunalpolitiker Ziel der Erkundungsfahrradtour. Für die Vossberger gibt es zurzeit ein vorherrschendes Thema. Ein rund zwei Hektar großes Areal, angrenzend an die Druckerei im Mischgebiet, soll für Wohnungsbau genutzt werden, wenn es nach dem Willen der Eigentümerin geht. Sie stellte inzwischen einen Antrag an die Gemeinde Dötlingen. Dieses Thema treibt die Bewohner des Ortsteils um. Fraktionsvorsitzender Willi Niehoff stellte sich zusammen mit seinen Ratskollegen Beate Wilke, Ditte Höfel, Anke Spille und Gernot Kuhlmann den Fragen.

„Wir sind hier nicht dagegen, dass die Wohnbebauung in dem Bereich erweitert wird, aber das Wie ist die Frage“, sagte eine Anliegerin. „Alle hier haben Grundstücke mit 2500 Quadratmetern oder größer kaufen müssen. Das war so Auflage. Wenn nun auf zwei Hektar die Grundstücke auf 1000 Quadratmeter verkleinert werden würden, bedeute das mindestens 20 neue Wohneinheiten. Das verkrafte das Gebiet nicht, wäre ungerecht den bisherigen Anliegern gegenüber und würde die Zuwegung, den Dötlinger Weg von der Bundesstraße 213, komplett überfordern. „Es gibt nur diese eine Möglichkeit, in das Gebiet zu fahren“, war einhellige Meinung.

Bleibe es bei den 2500 Quadratmetern, würde das acht neue Einheiten bedeuten. Das sei verkraftbar. „Wir wollen den Charakter hier vor Ort, wie er ist, erhalten und schon gar nicht wollen wir unser Portemonnaie aufmachen, um die Straße für die zusätzliche Wohnbebauung zu ertüchtigen“, hieß es. Schon heute würde die Verkehrsbelastung trotz 30 km/h-Zone grenzwertig für die dortigen Anlieger sein.

Willi Niehoff: „Um das direkt zu erfahren, sind wir heute hier. Zurzeit gibt es keine Planung oder andere Überlegungen in dieser Sache. Fakt ist, dass ein Antrag von Seite des Grundstückseigentümers eingereicht worden ist. Der liegt vor.“ Das würde aber nicht bedeuten, dass hier schon ein Bebauungsplan in der Schublade liegen würde. Im Baugesetz sind Auslegungen, Anhörungen und weitere Einspruchsmöglichkeiten verankert.

Niehoff: „Einen Bebauungsplan derzeit umzusetzen, ist unter einem Jahr kaum zu machen. Vor allem nicht bei den Großprojekten, die im Bauamt anliegen wie Rathaus-Neubau, Bau eines Mehrgenerationenhauses in Neerstedt und die Umsetzung eines Gewerbegebietes Hockensberg.“

Für die Zuhörer war das keine befriedigende Auskunft. Sie fragten, wie sie am besten weiter vorgehen können. Niehoff riet zu einem Statement, das an alle Ratsmitglieder gerichtet wird. Das sei eine gute Grundlage für die Fraktionen.

Weiteres Thema war die Ausstattung des Spielplatzes. Die Rutsche „rutsche“ schon seit Jahren nicht mehr. Weiteres Spielgerät wäre alt oder fehle ganz. Das wurde vor dem Hintergrund vieler junger Familien, die hier hergezogen seien, moniert.

Außerdem drückt der Schuh am Dötlinger Weg. Zwar gebe es die 30-km/h- Zone, aber oftmals fahren Verkehrsteilnehmer in die Straße, weil sie meinen, hier sei die Autobahnauffahrt. Sei Stau auf der Altona-Kreuzung, würden viele über den Dötlinger Weg weiter Richtung Wildeshausen über die „Flachsbäke“ auf das Gebiet der Kreisstadt fahren. Auch hier wünschen die Vossberger möglichst schnell Abhilfe.

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