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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Ablehnung Von „cittaslow“ In Wardenburg: Jusos-Mitglied fordert mehr Weiterentwicklung

22.07.2020

Wardenburg Der Beitritt in das Nachhaltigkeitsnetzwerk Cittaslow, auf den die Wardenburger SPD gedrungen hatte, wurde in der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses abgelehnt. Im Nachgang meldete sich der stellvertretende Vorsitzende der Jusos Großenkneten-Wardenburg, Tim Gronewold, in unserer Redaktion.

Ihn ärgere der Umgang mit dem Vorschlag der SPD. Er wirft dem parteilosen Bürgermeister Christoph Reents vor, er habe sich dem Status Quo der CDU angeschlossen. Und an dieser lässt er kein gutes Haar. „Wenn zum Beispiel Herr Suhr der Ansicht ist, ein neues Projekt würde uns ,hinterwäldlerisch’ aussehen lassen und Herr Köpke meint, „Cittaslow“ wäre nicht so toll, weil sich nicht viele Mitglieder finden, dann frage ich mich, welche Ideen die CDU hat.“

In Gronewolds Augen kämen von den Christdemokraten „keine nachhaltig wirksamen Maßnahmen, um die Gemeinde Wardenburg weiterzuentwickeln.“ Und weiter: „Der CDU und unserem Bürgermeister scheint zu entgehen, dass die Gemeinde weiter wächst. Die Strukturen wachsen und verändern sich.“

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Seiner Ansicht nach habe die SPD unter der Mitgestaltung von Andrea Glunde das verstanden. „Wie schon bei voran gegangenen Themen zur Ortskernentwicklung sind die Motive der konservativen Ratsmitglieder von Wahlkampfüberlegungen geprägt und dies zum wiederholten Male zu Lasten der Weiterentwicklung der Gemeinde“, so Gronewold in seinem Schreiben weiter.

Auch an der Gruppe der FWG/Linke übt Gronewold Kritik. „In der Vergangenheit stimmte sie häufig für die Vorhaben der Bürgervereine, ohne Machbarkeit sicherzustellen und stellt sich heute gegen eine Entwicklung von Plänen, um diese Machbarkeit und damit die Umsetzung des Bürgerwillens umzusetzen. Statt also eine fortschrittliche, der heutigen Zeit angepasste Politik zu betreiben, scheinen außer der SPD und den Grünen die anderen Fraktionen und auch unser neuer Bürgermeister sich eher auf dem aktuellen Stand auszuruhen, anstatt die Gemeinde in neue Prozesse einzuführen und sich den neuen Gegebenheiten anzupassen.“  Über Cittaslow: Das Netzwerk agiert weltweit, seine Ursprünge finden sich 1999 in Italien. Hauptziel ist die Verbesserung der Lebensqualität in Städten und die Sicherung von Nachhaltigkeit. 21 Citta­slow-Gemeinden gibt es in Deutschland, davon liegen zwei in Niedersachsen: Bad Essen und Schneverdingen.

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