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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Bürgermeisterkandidaten gesucht

08.12.2018

Wardenburg Die CDU macht ernst mit ihrer Ankündigung, einen Bürgermeister-Kandidaten oder eine -Kandidatin zu suchen: An diesem Wochenende ist eine entsprechende Stellenausschreibung in der NWZ im gesamten Oldenburger Land geschaltet. „Wir wollen, dass es eine echte Wahl gibt – und dazu gehören mindestens zwei Bewerber“, erklärt Armin Köpke, Fraktionsvorsitzender der CDU. Angestrebt wird ein parteiloser Kandidat, weil dies die Chance auf Zustimmung auch der anderen Parteien erhöhen würde. Das stößt etwa bei der FDP auf Zustimmung: „Kandidaten werden sich auf jeden Fall in unserem Ortsverband vorstellen können“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Frank Freese. „Wir finden es richtig, dass aktiv gesucht wird.“ Selbst nehme man von einer Ausschreibung Abstand: „Wir wollen nicht, dass die Wahlergebnisse durch zu viele Kandidaten aufgesplittert werden.“

SPD: Eigener Kandidat

Die SPD hat angekündigt, einen Bürgermeisterkandidaten möglichst aus den eigenen Reihen präsentieren zu wollen. Konkrete Vorschläge gebe es hier noch nicht, so Fraktionsvorsitzender Ronald Holtz. Eine Unterstützung eines – parteilosen – CDU-Kandidaten schließt er jedoch auch nicht aus.

Unterstützung findet die Ausschreibung auch bei der Gruppe FWG/Die Linke. „Es muss ein Neuanfang her, wir brauchen neue Ideen“, betont Eckhardt Hildebrandt. „Deshalb unterstützen wir die CDU in vollem Umfang.“ Jeder Amtsinhaber müsse sich auch mal auf den Prüfstand begeben – „Das ist ein demokratischer Akt.“ Seitens der Bevölkerung sei in jüngster Vergangenheit einiges an der Führung der Verwaltungsspitze kritisiert worden. „Dem muss Rechnung getragen werden“, so Hildebrandt.

Bündnis 90/Die Grünen will zunächst in den eigenen Reihen nach einem geeigneten Kandidaten suchen. „Aber wir stehen auch parteilosen Kandidaten erstmal offen gegenüber. Ob wir einen potenziellen Favoriten der CDU mit unterstützen würden, hängt natürlich entscheidend von der Person ab“, erklärt Fraktionsvorsitzender Detlef Bollmann.

Nachdem man ursprünglich angedacht hatte, die Bürgermeisterwahl an die Europawahl im Mai zu koppeln, hat sich der Rat jetzt für einen eigenen Termin am 8. September ausgesprochen. „Wir sind froh darüber. Denn durch den späteren Termin bleibt genügend Zeit, Kandidaten aufzubauen“, sagt Holtz und spricht damit aus, was auch im Rat Tenor war und unter anderem zu diesem Wahltermin geführt hat.

Amtsperiode bis 2026

Noch bis Ende Oktober 2019 läuft die Amtszeit von Bürgermeisterin Martina Noske. Ob sie sich erneut zur Wahl stellt, hat sie bisher trotz mehrfacher Nachfragen offen gelassen. „Es ist sehr schwach, dass sich die bisherige Amtsinhaberin noch nicht geäußert hat, ob sie wieder kandidieren will“, findet Frank Freese. „Dadurch hat ein externer Kandidat vermutlich einen Vorteil.“

Martina Noske ist seit 2005 Bürgermeisterin in Wardenburg. Bei ihrer erneuten Kandidatur 2011 war sie noch von der CDU unterstützt worden. Die nächste Amtsperiode läuft bis zum 30. Oktober 2026.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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