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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Reents und Wilde gehen in die Stichwahl

09.09.2019

Wardenburg Das Ergebnis zeichnete sich relativ schnell ab. Zwar schwankten die Werte je nach Wahlbezirk, doch dass der parteilose Christoph Reents und der Grüne Thomas Wilde die Wardenburger Bürgerinnen und Bürger am meisten überzeugt hatten, war schnell erkennbar. Mit 32,33 Prozent erhielt Reents die meisten Wählerstimmen, Wilde kam auf 25,94 Prozent. Alle Kandidaten, viele Ratsmitglieder und Bürger verfolgten am Sonntag die Ergebnisse auf einer Wahlparty im Hotel „Wardenburger Hof“.

„Es war gut, mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen“, zieht Reents Bilanz des Wahlkampfes. Er habe nahezu jedes Wochenende den Dialog mit den Bürgern gesucht und wolle daran auch in den kommenden zwei Wochen festhalten. „Jetzt geht es darum, weiter zu kommunizieren.“ Ebenfalls entscheidend aus seiner Sicht: seine Erfahrung sowohl in der Verwaltungstätigkeit als auch in der freien Wirtschaft und seine lange Ansässigkeit in der Gemeinde. Reents wohnt seit 18 Jahren mit seiner Familie in Hundsmühlen.

„Es zeigt eindeutig, dass ein Wandel gewünscht wird“, sagt Thomas Wilde und zeigt sich „überwältigt von dem Zuspruch“. Die Bürgermeisterwahl sei eine Persönlichkeitswahl, dies sei ein absoluter Vertrauensbeweis. „Jetzt gilt es, den Bürgern meine Kompetenzen noch einmal näher zu bringen.“ Er habe offenbar die richtigen Themen im Wahlkampf zur Sprache gebracht, zeigt er sich zufrieden.

SPD-Bürgermeisterkandidat Ronald Holtz macht ein enttäuschtes Gesicht. „Wir haben einen super Wahlkampf gemacht, vor allem mit Unterstützung meiner Familie. Wir haben alles gegeben, sämtliche Medien bedient.“ Die SPD setze sich an diesem Montag zusammen, um eine eventuelle Wahlempfehlung für die Stichwahl abzugeben.

Frank Speckmann dagegen gibt sich trotz der Niederlage entspannt: „Ich kann mit dem Ergebnis leben. Das ist Demokratie.“ Ob er weiter als allgemeiner Vertreter zur Verfügung stehen wird, lässt er offen. „Für das Amt des allgemeinen Vertreters muss der neue Bürgermeister jemanden einsetzen, dem er vertraut. Meine Funktion als Bauamtsleiter werde ich weiter wahrnehmen.“

Martin Bliefernich (Die Partei) sagt, er sei sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Das war eine gute Werbung für die Kommunalwahl in zwei Jahren. Da werden Sie meinen Namen auf jeden Fall wieder hören“, verspricht er.

Die meisten Wähler gingen in Westerholt an die Wahlurnen: Hier lag die Wahlbeteiligung bei 56,45 Prozent (Wardenburg gesamt 51,2 Prozent, 2011: 56,5 Prozent). Fast jeder der Kandidaten holte die meisten Stimmen in seinem Wohnort. Christoph Reents holte in zwölf der 19 Wahllokale (inklusive Briefwahl) die Mehrheit, Wilde war in drei Wahllokalen vorn.

Für die Mitarbeiter im Wahlbüro der Gemeinde heißt es jetzt „Nach der Wahl ist vor der Wahl“. Sie hatten mit einer Stichwahl gerechnet und bereits alles vorbereitet, was sich vorbereiten ließ. Denn die Zeit drängt. Deshalb bekommen alle diejenigen, die eine Briefwahl für den ersten Termin beantragt hatten, automatisch auch für die Stichwahl Briefwahl-Unterlagen zugeschickt. Wer für den 22. September neu Briefwahl-Unterlagen beantragen möchte, sollte das so schnell wir möglich tun.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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