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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

E-Bike-Tourismus: Ladestationen lieber an Gaststätten

22.06.2018

Wardenburg Eine Fachausschusssitzung mit nur vier Themen, von denen drei reine Berichte der Verwaltung sind – reicht das aus, um das Gremium überhaupt zusammenzurufen? Nach Meinung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Armin Köpke nicht: „Wir halten diese Sitzung für überflüssig“, sagte der Christdemokrat ganz deutlich zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie am Mittwoch. „Die Tagesordnung rechtfertigt diese Sitzung nicht.“

Dieser Meinung konnte sich auch Peter Puschmann (FDP) anschließen, der ebenso wenig „Mammutsitzungen“ schätze wie die Ratssitzung am Donnerstag mit gleich 18 Tagesordnungspunkten. FDP und CDU machten dennoch deutlich, die Fachausschuss-Sitzung „nicht blockieren“ zu wollen.

Viel zu entscheiden gab es ohnehin nicht: Bereits im Mai 2016 hatte der Verwaltungsausschuss den Auftrag erteilt, Informationen über die Einrichtung und Kosten von E-Bike-Ladestationen einzuholen und Vorschläge für mögliche Standorte zu machen.

Die Verwaltung hatte zwei Varianten im Angebot: eine vom Stromanbieter EWE für 3660 Euro brutto zuzüglich Montage, Stromnetzanschluss und Versandkosten. Die andere Variante sieht ein Modell direkt vom Hersteller vor, das inklusive Aufbau 3100 Euro brutto kosten soll zuzüglich Stromnetzanschluss.

Als mögliche Standorte wurden der Fahrradunterstand im Innenhof des Rathauses vorgeschlagen und das Hallenbad. Diese Vorschläge wurden überwiegend kritisch gesehen: „Das ist weggeschmissenes Geld. Da sollten wir lieber die Gastronomen unterstützen“, meinte beratendes Mitglied Enno Kuhlmann. Auch Ada Heptner (SPD) hielt es für sinnvoller, die Gastwirte mit ins Boot zu holen, „weil sich E-Bike-Fahrer in den Gaststätten länger aufhalten“. Achim Grätz machte deutlich, dass es bis zu fünf Stunden dauere, bis ein E-Bike aufgeladen sei.

Die FDP hielt ebenfalls eine Förderung der Gaststätten beim Kauf einer Ladestation für effektiver. Dr. Stefan Depta (Grüne) war es vor allem wichtig, dass die Gemeinde den Fahrrad-Tourismus und die Nutzung umweltfreundlicher Fahrzeuge fördere – war aber bei den Ladestationen auf keine bestimmten Standorte festgelegt.

Bevor über Richtlinien für eine Förderung von E-Bike-Ladestationen entschieden werden kann, soll nun die Verwaltung bei den Gastronomen vor Ort anfragen, ob sie überhaupt die Notwendigkeit von Ladestationen sehen und ob sie mit Unterstützung der Gemeinde eine aufstellen wollen würden.

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