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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Flüchtlingshilfe: Integrationsarbeit darf nicht nachlassen

04.01.2020

Wardenburg Auf ein ereignisreiches Jahr 2019 blickt die Flüchtlingshilfe Wardenburg zurück. Vielfältig waren auch in diesem Jahr wieder integrative Aktionen im Teehaus, dem Treffpunkt für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im evangelischen Gemeindehaus an der Friedrichstraße in Wardenburg. Unter anderem gab es Bastelaktionen für die Kinder, ein Osterfest, Grillfeste mit schönen Büfetts, eine Fahrt zum Heimspiel von Werder-Bremen und ein Nikolausfest.

Frauen-Gymnastikgruppe

Auch die Nähwerkstatt, die Fahrradwerkstatt und die Fußballgruppe sind weiterhin aktiv, berichten Pastorin Imke Gießing (Initiatorin des Teehauses) und Detlef Bollmann (Initiator der Flüchtlingshilfe Wardenburg). Darüber hinaus wurde wieder ein Sport- und Spielefest auf die Beine gestellt sowie das interkulturelle Kochen. Sogar eine Gymnastikgruppe für Frauen wurde eingerichtet.

Zum Jahresabschluss gab es einen gemeinsamen Ausflug für Ehrenamtliche und einige Asylbewerber mit ihren Familien. Die Busfahrt ging nach Wilhelmshaven ins Aquarium. „Als wir ankamen, haben wir bei einer Fütterung von Seerobben und Pinguinen zugeschaut. Es war sehr spannend“, berichtet die elfjährige Finnja Gießing. „Anschließend durften wir die spannende Welt der Unterwassertiere kennen lernen. Besonders interessierten uns dort die Haie“, ergänzen die 13-jährigen Mädchen Isabell Bremer und Annike Gießing.

„Viele freundschaftliche Beziehungen zwischen Ehrenamtlichen und Asylbewerbern sind entstanden“, freuen sich Gießing und Bollmann. Unterstützung habe die Flüchtlingshilfe von der DRK-Kleiderkammer und der Wardenburger Speisekammer erhalten. „Es ist großartig, wie viele Ehrenamtliche sich seit Jahren für die Integration stark machen. Man kann gar nicht alle Initiativen aufzählen“, zeigen sich die Flüchtlingshelfer beeindruckt.

„Freie Adler“ kicken

Eine der Erfolgsgeschichten ist die Fußballmannschaft „Freie Adler“, die sich vor zwei Jahren gründete. „Die trainiert jeden Freitag in der Wardenburger Grundschule“, freut sich Detlef Bollmann. Eine stabile Gruppe von 20 bis 24 männlichen Migranten, die unter anderem auch aus Wildeshausen kommen. Die Gruppe suche nach wie vor einen Außentrainingsplatz für den Sommer. Aber Bollmann ist zuversichtlich, auch hierfür eine Lösung zu finden.

Die Flüchtlingshilfe Wardenburg besteht seit Ende 2015. Auch wenn die Flüchtlingswelle von damals längst abgeebbt ist, hält es Detlef Bollmann für wichtig, diese Integrationsarbeit fortzuführen. „Die soziale Bindung und Dazugehörigkeit ist wichtig für diese Menschen, ebenso das Abbauen von Ängsten. Eine Aufgabe, die auch noch die nächste Generation beschäftigen wird“, ist Bollmann überzeugt.

Noch immer habe die Initiative Kontakt zu über 100 Flüchtlingen, die beispielsweise oftmals noch Hilfe bei bürokratischen Vorgängen benötigten. Auch die Hilfsbereitschaft der Wardenburger Bürger sei nach wie vor groß.

Im neuen Jahr, so versprechen Bollmann und Gießing, wird es wieder tolle Initiativen und Aktivitäten von Teehaus und Flüchtlingshilfe geben.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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