• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Ausschuss: Nordufer: Der Spielplatz kommt

01.06.2018

Wardenburg /Hundsmühlen Das als Grünfläche im Bebauungsplan festgelegte Areal im Neubaugebiet Nordufer in Hundsmühlen wird nicht bebaut. Darüber herrschte aufseiten der Ratsmitglieder am Mittwoch im Planungsausschuss Einigkeit. Zwar gingen die Vorstellungen der einzelnen Fraktionen bei der Ausgestaltung auseinander – Spielplatz, allgemeine Grünfläche, Mehrgenerationenplatz –, aber am Ende fand sich mit neun Ja-Stimmen und vier Enthaltungen ein Konsens für den Spielplatz, für den sich viele der Anlieger vehement eingesetzt hatten (NWZ vom 26. Mai).

Tatsächlich stand die Bebauung auch aus einem ganz pragmatischen Grund nicht mehr zur Debatte: Das Bauunternehmen Kuhlmann, Investor des Gebietes, hatte sein Kaufangebot für das Grundstück kurzfristig zurückgezogen. Die Verwaltung hatte sich eindeutig für eine Bebauung des Grundstücks ausgesprochen, obwohl der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss im Dezember 2016 klar Position für eine Grünfläche bezogen hatte.

Mehrere Anwohner vom Nordufer waren in die Sitzung des Ausschusses gekommen, um die Diskussion zu verfolgen und die Einwohnerfragestunde für Fragen zum Thema an die Verwaltung zu nutzen. Nach der Sitzung zeigten sie sich erleichtert und voller Tatendrang: „Direkt nach der Ausschusssitzung hat sich eine Spielplatzinitiative gegründet, die mit der Gemeinde die Einzelheiten besprechen soll“, so Lutz Alefsen, Sprecher der Anwohner.

Eine Frage allerdings bleibt: Wer bezahlt die Einrichtung und Pflege des Spielplatzes? Ursprünglich war geregelt, dass Kuhlmann den Spielplatz fertigstellt und der Gemeinde kostenlos übergibt. Für die Unterhaltung waren noch einmal 75 000 Euro vorgesehen, die ebenfalls vom Investor zu übernehmen gewesen wären. Da aber der Landkreis die Notwendigkeit eines Spielplatzes nicht festgestellt habe, sehe man keine rechtliche Grundlage, auf der das Bauunternehmen die Kosten tragen müsse, machte Bauamtsleiter Frank Speckmann in der Ausschusssitzung deutlich. Daraufhin ließ Armin Köpke (CDU) – von Haus aus Jurist – einen wahren Regen an Paragrafen unter anderem aus dem städtebaulichen Vertrag und der niedersächsischen Bauordnung auf die Ausschussmitglieder niederprasseln, kam zu dem Schluss, dass Kuhlmann definitiv die Kosten zu tragen habe und überzeugte mit seiner Argumentation die überwiegende Mehrheit.

Die Anwohner interessierte nach dem für sie positiven Ergebnis vor allem eines: Wann können sie mit dem Spielplatz rechnen? Doch auf eine kurzfristige Errichtung konnte Bürgermeisterin Martina Noske ihnen keine Hoffnung machen: „Die Gemeinde ist noch nicht Eigentümerin der Fläche“, betonte sie, stellte jedoch ein Gespräch mit der Jugendpflegerin in den nächsten Monaten in Aussicht.

Anke Brockmeyer Redakteurin / Reportage-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2063
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.