• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Gute Perspektiven für Migrationsarbeit

01.09.2018

Wardenburg Gute Perspektiven für die Wardenburger Migrationsarbeit sieht Jutta Rudolf, Flüchtlingssozialarbeiterin beim Diakonischen Werk Delmenhorst/Oldenburg. Über den Stand der Migrationsarbeit berichtete sie am Mittwochabend im Ausschuss für Jugend und Soziales im Rathaus in Wardenburg. „Wir konnten viele Flüchtlinge unterbringen und ihnen zu einer Ausbildung verhelfen“, so die Sozialarbeiterin. Bei den Kita-Plätzen fehlten etwa zwölf bis 15 Plätze für Flüchtlingskinder.

Laut ihres aktuellen Berichtes würden zurzeit 227 Menschen mit Migrationshintergrund in der Gemeinde Wardenburg betreut. Demnach kommen 34 Prozent der Flüchtlinge aus dem Irak, 21 Prozent aus Afghanistan, 17 Prozent aus Syrien und fünf Prozent aus dem Iran. Der Rest verteilt sich auf acht weitere Länder.

46 Prozent der Flüchtlinge sind unter 18 Jahre alt. In diesem Alter könnten „schon im Kindergarten und in den Schulen solide Möglichkeiten der Integration gelegt werden“, heißt es im Bericht. Zwischen 19 und 28 Jahre alt sind 22 Prozent der Flüchtlinge. Auch hier fällt die Beurteilung gut aus: Durch Sprachkurse der VHS und schulische Ausbildung der BBS Wildeshausen habe in dieser Gruppe einiges bewegt werden können. Außerdem begannen zehn Flüchtlinge in diesem Jahr eine Ausbildung in der Gemeinde Wardenburg und in Oldenburg. Bei den 29- bis 48-jährigen Flüchtlingen hätten einige Familienväter eine Arbeit aufnehmen können. Die Mütter bleiben oftmals wegen der Betreuung von Kindern zu Hause.

Seit 2015 haben 121 Flüchtlinge die Gemeinde Wardenburg wieder verlassen. Der größte Teil – mit 59 Prozent – hat woanders eine Arbeit oder Wohnung gefunden und ist deshalb umgezogen. 29 Prozent traten die freiwillige Rückreise an, um einer Abschiebung zuvorzukommen oder weil sie in Deutschland nicht zufrieden waren. Acht Flüchtlinge wurden abgeschoben, vier sind untergetaucht.

Folgende Integrationsprojekte wurden seit 2016 in der Gemeinde Wardenburg von der Diakonie umgesetzt: Malstube „Brücke“, die Theaterprojekte „Nimm meine Hand“ und „Ich und Du gleich Wir“, „Tausend Wege – einer ist meiner“ sowie die Organisation von Vorträgen und die Finanzierung von Ausflügen mit Flüchtlingen und Deutschen.

Nina Janssen
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

Weitere Nachrichten:

Delmenhorst | VHS | BBS Wildeshausen | Diakonie

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.