• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Jahresrückblick: Gemeinde schrumpft – Ansprüche wachsen

31.01.2019

Wardenburg Ein Jahr auf 157 Seiten – so einfach könnte es die Gemeindeverwaltung formulieren, wenn sie ihre Arbeit des vergangenen Jahres auf den Punkt bringen will. Doch Mitarbeitern, Ratsmitgliedern und Bürgern ist klar: So ein „Geschäftsjahr“ einer Gemeinde ist weitaus komplexer. Dennoch versucht die Verwaltung jedes Jahr, die wichtigsten Themen- und Arbeitsfelder in einem schriftlichen Rückblick zusammen zufassen. Erstmals nicht nur in Papierform und auf der Homepage der Gemeinde, sondern auch als USB-Stick zum Herunterladen.

Die vier Amtsleiter heben ihre „Höhepunkte“ des Jahres 2018 hervor:

Bauamt

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Dass der digitale Netzausbau weiter vorangekommen ist, hält Bauamtsleiter Frank Speckmann für eine wichtige Entwicklung. In einem ersten Bauabschnitt wurden 18 Kabelverzweiger gelegt, die mindestens 400 weitere Haushalte anschließen können. Weitere Verzweiger für rund 110 Haushalte sind für 2019 vorgesehen.

Rückblick anfordern

Der Jahresrückblick 2018 der Gemeinde ist nicht nur auf der Internet seit von Wardenburg einsehbar, er kann auch telefonisch (Telefon  0 44 07/730) oder per E-Mail (rathaus@wardenburg.de) angefordert werden. Dabei können die Bürger wählen zwischen einem Rückblick in Papierform oder gespeichert auf einem USB-Stick.

Als gelungenes Beispiel dafür, wie ein neues Baugebiet in überschaubarer Größenordnung gut funktionieren kann, nennt Speckmann das Gebiet Plaggenesch, in dem 31 Häuser mit 74 Bewohnern entstanden sind. Abgeschlossen werden konnten zudem der Ausbau von Taubenweg, Waldenburger Weg, Korsorsstraße (3. Abschnitt) und Ziegeleiweg.

„Viele Kräfte gebunden hat die Stapelriede“, bilanziert der Bauamtsleiter. In der Planungswerkstatt sei für ihn ein Aspekt interessant gewesen: „Es sind nicht nur die bekannten Kritiker zu Wort gekommen, sondern auch die jüngeren Bürger.“ Letztere hätten deutlich gemacht, dass ihnen ebenso die Chance auf Bauland zustünde wie früher den heute Älteren.

Die Arbeit im Sozialamt, so dessen Leiterin Marion Schröder, sei größtenteils von mehreren Baumaßnahmen geprägt gewesen: Begonnen worden sei mit der neuen Kindertagesstätte in Hundsmühlen, die im Oktober fertig werden soll. Dazu kamen die Planungen für den Anbau an die Kita Achternmeer und den modernen Essensraum im Kindergarten Röbeler Straße.

Bürgermeisterin Noske betont, dass die Gemeinde mit knapp 50 Prozent an Plätzen für Kinder im Krippenalter weit über der angestrebten Quote von 30 Prozent liege.

Viel Aufregung und Ängste ausgelöst habe, so berichtet Schröder, die Auflösung des Seniorentreffs, da einige Gruppen Sorge hatten, keinen räumlichen Ersatz zu finden (siehe auch oben stehenden Artikel).

kämmerei

In ihrem Bereich, der Kämmerei, in den auch das Ressort Kultur fällt, richtete Amtsleiterin Andrea Biller die Aufmerksamkeit auf das neuerarbeitete Kulturkonzept der Gemeinde. Nach einer Bestandsaufnahme und dem Herausfiltern der verschiedenen Interessen, sei ein vielfältiges und bedarfsgerechtes Veranstaltungsprogramm für alle Altersgruppen entstanden.

Zur Finanzierung aktueller Bauprojekte berichtet Andrea Biller, dass für das Bürgerhaus, das zurzeit am Wardenburger Hallenbad entstehe, Zuschüsse aus verschiedenen Töpfen zu erwarten seien.

Hauptamt

Über eine Vielzahl verschiedener Ausbildungen innerhalb der Gemeindeverwaltung zeigt sich Kerstin Klokow, stellvertretende Leiterin des Hauptamtes, mehr als zufrieden. „Erstmals nach langer Zeit haben wir für zwei junge Frauen ein Duales Studium Allgemeine Verwaltung angeboten.“ Ebenfalls neu: eine Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement und eine Auszubildende mit Schwerbehinderung. Den Beruf des Verwaltungsfachangestellten lernen zurzeit fünf Männer und Frauen. Dazu kommen je ein „Azubi“ im Hallenbad und im Klärwerk.

Abschließend betont Noske: „Die in einigen Ortschaften wachsende Einwohnerzahl erweckt teilweise den Eindruck, dass die Gemeinde explosionsartig wächst, dabei ist die Einwohnerzahl 2018 erneut gesunken.“ Die Zahl sank minimal um 19 Personen auf 17 033. Nicht die Einwohnerzahl wachse, sondern die Ansprüche an die Infrastruktur in der Gemeinde, vor allem im Bereich der Kinderbetreuung, macht die Verwaltungschefin deutlich.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
Rufen Sie mich an:
04407 9988 2730
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.