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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Stichwahl gewonnen – Reents zieht ins Rathaus ein

23.09.2019

Wardenburg Christoph Reents heißt Wardenburgs neuer Bürgermeister. Am Sonntag konnte sich der parteilose, 55-jährige Verwaltungsangestellte in der Stichwahl mit 54,79 Prozent aller abgegebenen Stimmen gegen seinen Mitbewerber Dr. Thomas Wilde von den Grünen durchsetzen. Der 56-jährige Wilde erhielt achtbare 45,21 Prozent der Wählerstimmen.

Damit ist jetzt klar, wer die bisherige Amtsinhaberin Martina Noske (58) am 1. November ablöst. Noske war 26 Jahre lang an der Spitze der Wardenburger Gemeindeverwaltung – von 1993 bis 2005 als Gemeindedirektorin und mit Einführung der Eingleisigkeit seit 2005 hauptamtliche Bürgermeisterin. Sie war nun nicht wieder angetreten.

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Reents muss jetzt liefern

Wie schon im ersten Wahldurchgang vor zwei Wochen, als noch drei weitere Kandidaten (Frank Speckmann, parteilos; Ronald Holtz, SPD, und Martin Bliefernich, Die Partei) im Rennen waren, hatte die Gemeinde wieder zu einer Wahlparty in den Wardenburger Hof eingeladen, wo Bürger die Auszählung der Stimmen aus den einzelnen Wahllokalen über einen Beamer verfolgen konnten.

Nur rund 50 Minuten benötigten die Wahlhelfer, um die 17 Wahllokale und die Briefwahlstimmen auszuzählen. Noch bevor das letzte Briefwahl-Ergebnis feststand, kamen die ersten Gratulanten aus den Reihen der CDU, die Reents unterstützt hatte, auf den Sieger zu. Anschließend durfte der Hundsmühler zusammen mit seiner Familie jubeln. Reents hatte nicht nur seine Frau Nadine und die Söhne Vincent (17) und Leonard (9) mitgebracht, sondern auch seine Schwiegereltern und seinen Vater Jürgen Reents, der in Schortens im Kreis Friesland lebt.

„Ich bin um 11 Uhr wählen gegangen und habe den Tag entspannt mit meiner Familie verbracht“, hatte Christoph Reents, der in der Verwaltung des Landes Niedersachsen als Dipl.-Ingenieur im Liegenschafts- und Immobilienmanagement für große Infrastrukturprojekte tätig ist, vor der Präsentation erzählt.

Schon bei der Auszählung des ersten Wahllokals in Harbern II lag Reents vorne. Nur in vier Wahlbezirken (Westerburg, Hundsmühlen II, Everkampschule IGS Wardenburg und Tungeln) lag Wilde vor Reents. Die höchste Prozentzahl (64,7 %) erreichte der Agrarwissenschaftler, der erst seit Juni in Astrup wohnt, in „seinem“ Wahllokal Grundschule Hohenfelde. Reents holte sein bestes Ergebnis in Charlottendorf (82,1 %).

Die Wahlbeteiligung war mit 46,4 % erwartungsgemäß niedriger als am 8. September (51,2 %), allerdings nicht so schlecht wie von vielen Seiten befürchtet. Wilde, der mit seiner Frau Martina und seiner Tochter Sophie (22) den Wahlausgang verfolgte, gratulierte dem Sieger und bedankte sich für den fairen Wahlkampf. „Es kann nur einen Gewinner geben“, akzeptierte Wilde den Wahlausgang und freute sich dennoch über sein „respektables Ergebnis“. Den Rest des Abends wolle er auf dem Geburtstag seines Sohnes Elias (19) verbringen.

Dass er die Nase vor hatte, führt Reents unter anderem darauf zurück, dass er und seine Familie nach 18 Jahren in der Gemeinde hier mittlerweile fest verwurzelt seien.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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