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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Verwaltung will Abschlüsse aufarbeiten

25.03.2019

Wardenburg Im Ausschuss für Finanzen der Gemeinde Wardenburg hat die Verwaltung bekannt gegeben, dass Überlegungen angestellt werden, die Aufarbeitung der Jahresabschlüsse zu beschleunigen. Zurzeit wird der Jahresabschluss für das Jahr 2012 erstellt. Geplant ist, mithilfe von Beratungsgesellschaften zwei Jahresabschlüsse in einem Jahr zu erstellen.

Ein erstes Angebot liegt der Verwaltung laut Bericht bereits vor und liegt bei rund 50 000 Euro für die Erstellung von zwei Jahresabschlüssen innerhalb eines Jahres. Die Kosten würden bei der Einstellung eigenen Personals im gleichen Bereich liegen – mit dem Unterschied, dass dieses Personal zunächst eingearbeitet werden müsste. Dazu kommt, dass freies Personal mit entsprechenden Vorkenntnissen kaum vorhanden ist, wie eine Ausschreibung im vergangenen Jahr gezeigt hat.

Läuft alles nach Plan, sollen bis Mitte 2020 die Jahresabschlüsse für die Jahre 2013 und 2014 fertiggestellt werden. Geht es in dem Tempo weiter, ist der Rückstand im Jahr 2025 ausgeglichen.

Armin Köpke (CDU) begrüßte den Vorschlag der Verwaltung: „Wir brauchen die Abschlüsse, um zeitnah sehen zu können, wofür das Geld ausgegeben wurde.“ Peter Puschmann (FDP) gab bekannt, dass seine Fraktion dies mitträgt. Köpke weist darauf hin, dass für die zeitnahen Abschlüsse eine rechtliche Verpflichtung besteht.

Auch Andreas Klarmann (SPD) sprach sich für den Vorschlag aus, betonte jedoch, dass sich die Gemeinde über die Zeit qualifizierte Leute aufbauen muss, um nicht abhängig von Fremdfirmen zu sein. Kämmerin Andrea Biller sagte dazu, dass geplant ist, dieses Angebot nur begrenzt in Anspruch zu nehmen. „Der Vertrag besteht zunächst für ein Jahr, unsere Mitarbeiter nehmen zudem an Fortbildungen teil.“

Detlef Bollmann (Grüne) fragte nach der Notwendigkeit, das Verfahren zu beschleunigen und wollte wissen, welche Risiken bei der rückständigen Bearbeitung bestehen. Biller betonte, dass zunächst keine Risiken bestehen würden. Bürgermeisterin Martina Noske betonte, dass die Verwaltung diese Dringlichkeit auch nicht in diesem Maße sehe, im Rat jedoch häufig der Wunsch geäußert würde, dass das Verfahren beschleunigt werde.

Heike Hohnholt-Dannemann (FWG/Die Linke) war erstaunt, dass die Gemeinde sieben Jahre in Rückstand sei und fragte, warum dies nun erst so spät auf den Weg gebracht wurde. Noske wies in dem Zusammenhang auch auf die Personalwechsel in der Kämmerei hin und auf die praktischen Probleme, die die späten Jahresabschlüsse mit sich bringen: „Wie soll jemand, der neu ist, bei der Aufarbeitung beurteilen, ob die Anschaffung eines Sitzbalkens für 1750 Euro vor einigen Jahren rechnungsbegründet war?“ Eine Abstimmung über den Vorschlag gab es nicht.

Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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