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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Neue stellvertretende Bürgermeisterin

01.12.2018

Wardenburg Veronika Hillenstedt (Grüne) wird neue stellvertretende Bürgermeisterin in Wardenburg. Doch bis sie die Glückwünsche entgegennehmen konnte, blieb es spannend in der Ratssitzung am Donnerstag: Neben Hillenstedt hatte sich auch Heike Hohnholt-Dannemann (FWG) zur Wahl gestellt. Im ersten Wahlgang bekam sie sechs, Veronika Hillenstedt 15 Stimmen – bei zehn Enthaltungen erreichte keine von ihnen damit die notwendige absolute Mehrheit von 17 Stimmen. Noch enger wurde es im zweiten Wahlgang: Bei sieben Enthaltungen stimmten neun Ratsmitglieder für Hohnholt-Dannemann, 15 gaben erneut Hillenstedt ihre Stimme; im zweiten Wahlgang reichte die einfache Mehrheit für die Grünen-Politikerin.

„Ich freue mich, fraktionsübergreifend Stimmen bekommen zu haben“, bedankte sich Veronika Hillenstedt nach der Wahl für die Unterstützung. Die 63-Jährige wird ab 2019 gemeinsam mit den stellvertretenden Bürgermeistern Peter Kose (SPD) und Achim Grätz (CDU) repräsentative Aufgaben der Gemeinde wahrnehmen und auch im Verwaltungsausschuss einen Sitz bekommen.

Nicht nur im Rat ist Veronika Hillenstedt bekannt für ihr Engagement in sozialen Belangen, sondern auch beruflich: Die Diplom-Pädagogin und Mediatorin ist Geschäftsführerin des Vereins „Konfliktschlichtung“ in Oldenburg. Der Verein setzt unter anderem auf Mediation in Strafsachen, realisiert Kooperationsprojekte mit der Justizvollzugsanstalt und bietet ein Trainingsprogramm für Männer, die zu Hause gewalttätig geworden sind. Veronika Hillenstedt ist verheiratet und hat eine 25-jährige Tochter. Als stellvertretende Bürgermeisterin möchte sie Akzente im sozialen und kulturellen Bereich setzen, sagt sie. Dies deckt sich auch mit ihrer Präsenz in den Fachgremien: Als Ratsmitglied arbeitet sie unter anderem in den Ausschüssen Jugend und Soziales sowie Wirtschaft und Kultur mit.

Eine Neuwahl war notwendig geworden, weil Dr. Stefan Depta (Grüne) sein Amt aus persönlichen Gründen zum Jahresende niederlegt. Neben dem Beruf, der Familie und der Fraktionsarbeit könne er dieses Ehrenamt zeitlich nicht mehr ausfüllen, hatte der Allgemeinmediziner und Vater von drei Söhnen erklärt. Sieben Jahre lang hatte er das Amt inne. Es sei eine schöne und vielfältige Zeit gewesen, in der er die Gemeinde in einer besonderen Intensität kennengelernt habe, so Depta. Auf rund 60 Termine kommt ein stellvertretender Bürgermeister in Wardenburg pro Jahr – hinzu kommt die Ratsarbeit.

Depta sei ein fairer, kompetenter und sehr ausgleichender stellvertretender Bürgermeister gewesen, bedankte sich Grünen-Fraktionschef Detlef Bollmann.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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