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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

HEIMAT: Weltoffenheit ein Standortfaktor

10.09.2009

WILDESHAUSEN Seit 2001 lebt Lizhu Zhi in Deutschland. Eigentlich wollte sie hier nur Zahnmedizin studieren. Mittlerweile lebt sie mit ihrem deutschen Mann und ihrer Tochter in Wildeshausen und fühlt sich in der Kreisstadt sehr wohl. Seit Mittwoch ist die junge Frau nun auch offiziell Deutsche. Bei einer Feier im Kreishaus erhielten 18 Frauen, Männer und Kinder ihre Urkunden.

„Das ist ein sehr gutes Gefühl“, freute sich Meizer Al Maami, der gemeinsam mit seinen drei Kindern die deutsche Staatsbürgerschaft annahm. Vor neun Jahren war er aus Syrien nach Deutschland ausgewandert. In Wildeshausen fühlen er und seine Familie sich sehr wohl. Auch die Elfjährige Donnah Desire Nakibuule aus Hude war sehr glücklich: „Es ist toll. Ich fühle mich als Deutsche“, sagte sie. Sie wurde am Mittwoch gemeinsam mit ihrer Mutter und drei Schwestern eingebürgert. Ursprünglich kommt die Familie aus Uganda.

Landrat Frank Eger gratulierte den Neubürgern zu ihrer Entscheidung, Deutsche zu werden. „Dies ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes“, gab er den Neubürgern mit auf den Weg. „Sie sollen ihre Identität nicht aufgeben“, betonte er. Weltoffenheit sei mittlerweile ein Standortfaktor. Eger appellierte an seine Gäste, die Demokratie aktiv mitzugestalten. „Schon bei der Bundestagswahl am 27. September haben sie dazu die Gelegenheit“, betonte er. Bei der Übergabe der Einbürgerungsurkunde mussten die Neubürger erklären, dass sie das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik achten werden.

Die Eingebürgerten stammen aus Ländern wie Syrien, dem Libanon, der Türkei, Serbien, Algerien, Kolumbien, Uganda, Vietnam, Griechenland und aus China. Unter den 18 Neubürgern waren fünf Kinder und drei Jugendliche. „Es ist schön, dass so viele Kinder unter den Eingebürgerten sind“, freute sich Monika Gruschke. Sie hatte gemeinsam mit Rechtsdezernent Christian Wolf und Regina Bollhagen die Feier im Kreishaus vorbereitet. Für den musikalischen Rahmen sorgte Rafael Jung am Klavier. Er spielte zum Abschluss die Nationalhymne, bei der die Neubürger schon kräftig mitsangen.

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