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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Wie sich Moorbeck und Moorbek unterscheiden

17.08.2015

Wildeshausen Moorbeck oder Moorbek? Die alte Ortstafel der Bauerschaft Moorbeck stammt aus der Zeit des Großherzogtums Oldenburg. Bis zur Verwaltungsreform 1933 gehörte Gut Moorbeck zur Gemeinde Huntlosen.

Im Jahre 1517 verkaufte Wilhelm von der Busche, Münsterscher Drost von Delmenhorst, Wildeshausen und Harpstedt, sein Gut mit der Mühle an die Wallfahrtskirche zu Wardenburg. 1517 wird ein Bernd to Morbeke erwähnt. Noch bis in das Jahr 1873 wird fortlaufend im Familienbesitz das Gut Moorbeck, mit Anna Cath. Moorbeck genannt.

Nur das Gut selbst schreibt sich mit „c“. Damit bleibt für die umliegende Bauerschaft Moorbek, die zu Amelhausen gehört, sowie die Bezeichnung von Moor und Bäke mit diesem kleinen Unterschied erhalten. Nur auf dem Ortsschild im Ortsausgang von Dötlingen findet man den Hinweis auf Gut Moorbeck, aber nicht auf die Bauerschaft die ohne „c“ geschrieben wird.

Das alte Amt Wildeshausen hatte eine ungewöhnlich wechselvolle Geschichte erlebt, aber nie ist es in all den Jahrhunderten gebietsmäßig zerteilt worden, sondern es hat stets eine Einheit gebildet, verwaltungstechnisch und wirtschaftlich. Diese Tatsache wird noch unterstrichen durch den häufigen Wechsel der Oberhoheit. Keine Landesherrschaft hat versucht, den Bestand des Amtes anzutasten, obwohl eine Eingliederung manchmal vorteilhafter gewesen wäre. Bemerkenswert ist, dass Hannover dem es seit 1700 angehörte, Wildeshausen nie eingegliedert, sondern als Amt belassen hat. Seit 1803 ist Wildeshausen oldenburgisch.

Die Bezeichnung „altes Amt Wildeshausen“ ist aus praktischen Gründen gewählt worden, da die Kirchspiele Wildeshausen, Huntlosen und Großenkneten weit über ein halbes Jahrtausend eine Verwaltungseinheit bildeten bis ins Jahr 1814, als es eine Erweiterung durch die Angliederung des Kirchspiels Dötlingen erfuhr. Die drei Kirchspiele Wildeshausen, Huntlosen und Großenkneten haben dann mit dem Kirchspiel Dötlingen zusammen, bis zur Verwaltungsreform im Jahre 1933, das oldenburgische Amt Wildeshausen gebildet.

Das alte Amt Wildeshausen lag an dem linken Ufer der mittleren Hunte. Der südlichste Punkt war Denghausen, der nördlichste Sannum. Die Hunte bildete die Ostgrenze, deren Länge etwa 25 Kilometer betrug. Die größte Ost-West-Ausdehnung lag bei 20 Kilometer. Die Westgrenze wurde zum größten Teil durch die Lethe dargestellt, ein Flüsschen, das seinen Ursprung auf der Garther Heide hat und bei Hundsmühlen in den Osternburger Kanal mündet. Die Nordgrenze ist rein historischer Art und in allen Jahrhunderten vor der Vereinigung des Amtes mit Oldenburg umstritten gewesen. Ebenso lagen die Verhältnisse an der südlichen Begrenzung. Eine Ausnahme macht hier nur die kleine, durch den Auebach gebildete Grenzstrecke.

Der Landkreis Oldenburg entstand 1933 bei der Verwaltungsreform aus Teilen der früheren Ämter Oldenburg und Delmenhorst, sowie aus dem ehemaligen Amt Wildeshausen. Seine heutige, fast kreisförmige Gestalt hat er im Zuge der Kreisreform von 1977 erhalten.

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