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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Aldrup: Bürgermeister soll vermitteln

04.08.2018

Wildeshausen Sie schienen schon gescheitert: die Planungen der Familien Rüdebusch und Brinkmann für ein Repowering ihrer zwei Windkraftanlagen in Aldrup. Anfang Mai hatte der Wildeshauser Verwaltungsausschuss (VA) die Planungen für den Neubau von zwei größeren Anlagen gestoppt, um die Entwicklung des benachbarten Unternehmens Agrarfrost nicht einzuschränken.

Nun beantragt die UWG, diesen VA-Beschluss wieder aufzuheben und Bürgermeister Jens Kuraschinski zu beauftragen, durch Mediation eine tragfähige Lösung der Interessenskollision herbeizuführen. Wie Hermann Hitz von der UWG betont, sollen ausdrücklich Lösungen auch dahingehend denkbar sein, den Windpark Aldrup in eine nahe gelegene andere Fläche der Familie Rüdebusch zu verlegen, die Flächen wert- und lageangemessen zu tauschen oder sogar die Viehhaltung von der Hofstelle Rüdebusch in einen anderen Bereich Aldrups umzusiedeln.

Über die Ergebnisse der vereinbarten Lösung ist laut UWG eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Parteien zu treffen und dem Rat vorzustellen. Außerdem seien die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen zu eruieren und in den politischen Gremien vorzubereiten.

Die UWG geht noch weiter: „Im Falle eines Scheiterns der Gespräche ist das eingeleitete Genehmigungsverfahren zu einem positiven Abschluss zu bringen und damit das Repowering der Windkraftanlagen auf den derzeitigen Potenzialflächen im Windpark Aldrup zu ermöglichen.“

Zur Begründung verweist die UWG unter anderem darauf, dass Planer Thomas Aufleger bei der Beratung im Bauausschuss darauf verwiesen habe, „dass das Repowering im jetzt geplanten Umfang kompatibel mit dem Gewerbestandort Aldrup ist“.

Die UWG weiter: „Bis zu diesem Zeitpunkt waren sich die Unternehmen Stöver (Agrarfrost) und Rüdebusch/Brinkmann einig über die Planungen zum Repowering.“ Erst danach sei man umgeschwenkt und Agrarfrost habe geltend gemacht, sich nur in Richtung des bereits baurechtlich genehmigten Windparks Aldrup erweitern zu wollen. „Und das, obwohl in entgegengesetzter Richtung, unmittelbar an das Firmengelände angrenzend, hinreichend Ackerflächen vorhanden sind“, kritisiert Hitz. Und weiter: „Das lässt den Schluss zu, dass es hier gar nicht um das Repowering der Windkraftanlagen geht, sondern der Betrieb Rüdebusch mit Hilfe der Politik unter Druck gesetzt wird, seine Hofstelle an Stöver abzutreten.“

Aus dem Bestreben der Familie Rüdebusch, an ihrem Standort zu bleiben, sowie den eigentlichen Absichten der Familie Stöver ergebe sich eine neue Sach- und Rechtslage, die eine sofortige erneute Behandlung in den politischen Gremien erfordert, so die UWG abschließend.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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