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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kostenschätzungen für Neubauten erwünscht

06.12.2017

Wildeshausen Um die akute Raumnot an den Wildeshauser Grundschulen zu beseitigen, will die Politik mehr Tempo machen. Bei lediglich einer Gegenstimme empfahl der Schulausschuss am Dienstagabend seinen Ratsbeschluss vom 21. Juni zu modifizieren. Bei der Prüfung von An- und Umbauten seien auch die pädagogischen Erfordernisse zu berücksichtigen. Zudem sollen Kostenschätzungen für den Neubau einer zwei- und einer vierzügigen Grundschule (jeweils mit und ohne Sporthalle) erstellt werden.

Vorausgegangen war ein Antrag der CDU-Fraktion, die Kosten für den Neubau einer sozialen Einrichtung – also Schule einschließlich Mensa und Sporthalle sowie Krippe und Kindertagesstätte – zu ermitteln. „Das hat nichts mit der Rückübertragung der Hunteschule zu tun“, betonte CDU-Fraktionschef Wolfgang Sasse. „Wir reden auch nicht über den Standort einer neuen Grundschule.“ Stephan Rollié (CDU) ergänzte: „Wir brauchen eine Idee für die Zukunft!“ Der Kreis will nach Angaben von Bürgermeister Jens Kuraschinski im Frühjahr entscheiden, wie mit der Hunteschule (Förderschule Lernen) weiter verfahren wird.

Woldemar Schilberg (SPD) wollte am Ratsbeschluss zunächst nicht rütteln. Es sollten alle Optionen geprüft werden. Grünen-Ratsherr Manfred Rebensburg betonte, die wichtigste Aufgabe sei die Beseitigung der Raumnot. Es gehe nicht um die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (StEM) im Westen der Stadt. Hartmut Frerichs (SPD) sah das genauso: „Wir müssen nicht in der StEM bauen, sondern für die StEM.“ Marko Bahr (FDP) wies auf die finanzielle Situation hin: „Wir planen eine Villa, können uns aber nur ein Gartenhäuschen leisten.“ Elternvertreter Ralf Menke sprach sich für den Prüfauftrag aus.

Kuraschinski und Fachbereichsleiter Hans Ufferfilge schlugen den Knoten in der mehr als zweistündigen Debatte durch: „Wir sollten uns über eine Neubaulösung Gedanken machen, ohne eine Entscheidung vorwegzunehmen“, so der Bürgermeister. Ufferfilge stellte die Begrifflichkeiten klar: Es könne allenfalls um eine Kostenschätzung gehen, nicht um eine Planung. „Die kostet richtig Geld!“ Im Haushalt 2018 sind lediglich 131 800 Euro an Planungskosten für Grundschulbauten vorgesehen.

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