• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Feuer in Sandkrug
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 7 Minuten.

Sichtbehinderungen
Feuer in Sandkrug

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Bauerschaften sollen nicht benachteiligt werden

07.09.2019

Wildeshausen Beim Ausbau des Breitbandnetzes sollen die 18 Wildeshauser Bauerschaften nicht abgehängt werden. Hier sind sich Politik und Verwaltung in Wildeshausen einig. Einstimmig empfahl der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur am Donnerstagabend daher, im Rahmen des dritten Breitbandausbaus im Landkreis Oldenburg einen 100-prozentigen Ausbau anzustreben.

Erst am Dienstag hatte sich (wie berichtet) der Struktur- und Wirtschaftsausschuss des Kreises einmütig dafür ausgesprochen, mit den kreisangehörigen Kommunen einen entsprechenden Kooperationsvertrag für das schnelle Internet abzuschließen. Sollte der Kreis Fördermittel im Volumen von 3 Millionen Euro erhalten, wäre das „eine Granate“, sagte Wolfgang Sasse (CDU). Junge Menschen, egal ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen, müssten die gleichen Chancen erhalten. Es dürfe nicht sein, dass Schüler aus der Landgemeinde mit dem Tablet-PC nach Hause kommen und nicht arbeiten könnten. Ähnlich sah es Bürgermeister Jens Kuraschinski. Er dankte dem Landkreis, der eine Vorreiterrolle bei dem Thema übernommen habe. Der Aufruf sei „eine einmalige Chance“, Bereiche zu erschließen, die sonst keine Chance auf Förderung hätten. Ein vom Landkreis beauftragte Planungsbüro hat insgesamt 276 Adressen in Wildeshausen identifiziert, die nach Durchführung der ersten beiden Förderprogramme sowie nach dem Eigenausbau der EWE nicht mit mindestens 30 Mbit/s versorgt werden. Der Ausbau könnte nach derzeitigem Stand bis 2022 abgeschlossen werden. Zu dem Kostenanteil der Stadt wollte die Verwaltung zunächst keine Angaben machen.

Abgelehnt wurde der Antrag von Jans-Peter Hennken (CDW), erst den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln und Alternativen zum Breitbandausbau zu prüfen. Möglicherweise sei der Ausbau des Mobilfunknetzes sinnvoller, meinte Hennken. Der helfe auch dem Landwirt auf dem Acker. „Das Mobilfunknetz ist eine andere Baustelle“, widersprach Wirtschaftsförderer Claus Marx. „Das hat nichts mit diesem Verfahren zu tun.“ Und Rainer Kolloge (UWG) rügte den Vorstoß als „Beschäftigungstherapie“ für die Verwaltung.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2701
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.