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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Mit neuem Vorstand starke Junge Union gründen

10.11.2017

Wildeshausen In geheimer Wahl hat sich der CDU-Stadtverband Wildeshausen am Mittwochabend im Hotel Wildeshauser Hof einen neuen Vorstand gegeben. Mit 25 Ja- und vier Nein-Stimmen erhielt der bisherige Vorsitzende Wolfgang Sasse erneut das Vertrauen der 29 stimmberechtigten Mitglieder.

Noch eindeutiger fiel das Wahlergebnis für die beiden Stellvertreter Stefan Brors (Kreis) mit 28 Ja- und einer Nein-Stimme sowie Günter Lübke (Fraktion) mit 29 Ja-Stimmen aus. Neuer Schatzmeister des Stadtverbandes ist Andreas von Stein, der einstimmig in den Vorstand gewählt wurde und die Nachfolge von Schatzmeister Christian Gebhardt antritt. Zuletzt hatte der Vorstand die Kasse kommissarisch geführt. Der Kassenbericht zeigte eine solide finanzielle Basis.

Veränderungen gab es auch bei den Beisitzern. Einstimmig neu gewählt wurden Irmgard Hollmann und Ralf Menke. Ebenso einstimmig erfolgte die Wiederwahl von Christa Plate, Uwe Leinemann und Hermann Körner. Maren Gödecke erhielt mit 28 Ja-Stimmen und einer Enthaltung erneut das Vertrauen.

Neben den Vorstandswahlen und Berichten standen auch Ehrungen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Für 40 Jahre Parteizugehörigkeit überreichte Sasse die Ehrenurkunde des CDU-Landesverbandes Oldenburg an Rolf-Lothar Klawonn. 32 Jahre war er Schatzmeister im Stadtverband, die letzten Jahre bis zur Jahreshauptversammlung Beisitzer.

Geehrt wurde aber auch Wolfgang Sasse für sein Engagement als „politisches Schwergewicht“ in der Union. Auch er setzt sich seit 40 Jahren für eine erfolgreiche Parteigeschichte mit Blick auf die Huntestadt ein, betonte Günter Lübke. Dafür erhielt Sasse die Ehrenurkunde der CDU Deutschland.

Zuvor hatte Sasse einen starken Vorstand gefordert, aber auch, etwas für die Mitgliederentwicklung zu investieren. Aktuell sind 156 Parteimitglieder im Stadtverband. Im Vorjahr waren es noch 160. „Die CDU ist gut im Kreistag und Stadtrat aufgestellt, aber die Mitgliederpflege ist sehr wichtig.“ Sasse sprach damit Bestrebungen an, die eigenen Mitglieder auf Einhaltung der Zahlung des Mindestbeitrages hinzuweisen. Das dürfe aber nicht soweit gehen, dass sich daraus Streichungen der Mitglieder ergeben würden, nur weil einige seit Jahren ein und denselben Beitrag zahlen. Da dürfe nicht nur auf das Geld geschaut werden.

Gleichzeitig forderte Sasse, neben der starken Senioren-Union auch eine mitgliederstarke Junge Union auf die Beine zu stellen: „Auch wenn wir dafür Geld in die Hand nehmen müssen. Unsere Finanzen sind in Ordnung. Wir haben zurzeit viele Häuptlinge und keine Indianer. Daran müssen wir arbeiten.“