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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Tue Gutes und rede darüber

03.08.2018

Wildeshausen „Das Ehrenamt ist unentbehrlich. Es darf aber nicht die Reserve des Sozialstaats sein. Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt ergänzen das Hauptamt und ermöglichen soziale Teilhabe. Deshalb darf das Ehrenamt nicht erzwungen und überlastet werden. Auch Ehrenamtliche brauchen Unterstützung.“ So hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) am Donnerstagabend in Wildeshausen die Eckpfeiler für ein freiwilliges Engagement von Bürgern umrissen und dabei den Ehrenamtlichen gedankt.

Gespräche bei Grillbüfett

Anlass war der erste Ehrenamtstag des SPD-Unterbezirks Oldenburg-Land. Daran nahmen neben Genossen auch Ehrenamtliche teil, deren Vereine und Verbände auf Kreisebene oder mindestens in zwei Orten des Landkreises Oldenburg tätig sind. Unter anderem waren Vertreter der Wildeshauser Tafel, des Landfrauenverbandes, der DLRG, des Roten Kreuzes und des Fußballkreises beim Ehrenamtstag im Hotel Wildeshauser Hof vertreten.

Nach der Begrüßung durch den SPD-Unterbezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Axel Brammer und der Rede von Ministerin Reimann tauschten sich die Gäste während eines Grillbüfetts über ihre Erfahrungen im und mit dem Ehrenamt aus.

Nach Aussage von Reimann ist in Niedersachsen fast jeder zweite Bürger über 14 Jahre ehrenamtlich tätig. Laut „Freiwilligensurvey 2014“ sind es 46,2 Prozent. Umgerechnet sind das 3,24 Millionen Bürger. Deshalb lautete ihr Motto: Tue Gutes und rede darüber. Neben dem traditionellen Ehrenamt wie Feuerwehr oder Sportverein gibt es laut Reimann auch neue Formen von sozialem Engagement. Sie nannte als Beispiel das Stiften und Spenden von Geld.

Als Ministerin machte Reimann deutlich, dass die Förderung des Engagements auch Bestandteil des Regierungsprogramms sei. „Mir ist es wichtig, dass die Rahmenbedingungen für das vielfältige Engagement gestärkt werden“, sagte Reimann. So seien Information, Beratung und Vernetzung entscheidend für die Gewinnung und für eine stärkere Verzahnung der Freiwilligen untereinander. Es gebe auch Vorteile für Ehrenamtliche. So biete die Ehrenamtskarte Vergünstigungen.

Hilfe für Ehrenamtliche

Ein wichtiges Thema ist nach Ansicht von Reimann das freiwillige Engagement für Geflüchtete. Es bestehe jedoch die Gefahr, die eigenen Belastungsgrenzen zu überschreiten. Deshalb habe das Land Mittel für Fortbildungen und entlastende Gespräche für die Ehrenamtlichen zur Verfügung gestellt.

Zum Abschluss sprach die Sozialministerin die größer werdende Gruppe der Senioren an. Potenziale, Stärken und Gestaltungsmöglichkeiten älterer Menschen müssten in den Vordergrund rücken. Reimann: „Viele ältere Menschen engagieren sich heute ehrenamtlich, weil es ihnen Freude bereitet. Sie knüpfen dadurch neue Kontakte und werden gebraucht.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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