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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot
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Aktualisiert vor 32 Minuten.

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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kinder bis sechs dürfen gratis ins Bad

18.08.2018

Wildeshausen Besucher des Krandelbades in Wildeshausen dürfen sich freuen: Die Eintrittspreise werden teilweise verändert, davon profitieren junge Leute. So hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur am Donnerstagabend zugestimmt, dass künftig alle Schüler und Studenten – unabhängig vom Alter – den bisherigen Jugendtarif von zwei Euro pro Einzelkarte zahlen. Derzeit kostet der Eintritt für Kinder (ab vier Jahre) und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr zwei Euro, danach 3,50 Euro – wie für jeden Erwachsenen.

Angenommen wurde neben diesem Antrag von Matthias Kluck (SPD) ein weiterer Vorschlag von Rainer Kolloge (UWG) – nämlich den kostenlosen Eintritt für Kinder bis zu vier Jahren auf das Alter von sechs Jahren zu verschieben. Er hofft, dass Eltern dadurch eher motiviert sind, mit ihren Kindern ins Krandelbad zu gehen, damit sie schwimmen lernen. Bekanntlich steigt die Zahl der Nichtschwimmer unter den Kindern.

Antrag von der SPD

Angestoßen hatte die Debatte die SPD-Fraktion mit ihrem Antrag, die Eintrittspreise zu verändern. Nach Ansicht von Kluck sollte das Wertkartensystem abgeschafft werden, weil es nur Besserverdiener bevorteilt. „Nur wer eine 400er-Wertkarte kauft, erhält einen Rabatt von 30 Prozent auf den Einzeleintritt. Doch wer kann schon 400 Euro auf einen Schlag hinlegen?“, sagte Kluck. Und: Eine Jahresmitgliedschaft im Fitnessstudio, Tennisverein oder Golfclub sei günstiger, als jeden Tag im Wildeshauser Bad schwimmen zu gehen.

Wertkartensystem bleibt

Klucks Antrag, das Wertkartensystem zu verändern, wurde jedoch abgelehnt. Das galt auch für seinen Antrag, einen neuen Tarif für Kurzzeitschwimmer unter einer Stunde einzuführen. „Zum Duschen muss niemand ins Krandelbad kommen“, meinte Kolloge und erinnerte an den Ärger, als vor einigen Jahren die Preise fürs Krandelbad angepasst wurden.

Abgelehnt wurde ebenfalls der Vorstoß von Jens-Peter Hennken (CDW), die gesamte Debatte in das Frühjahr zu verschieben. Erst müsse klar sein, was aus der Sanierung des Freibades werde. Dem hielt Kluck entgegen: „Auch kleine Schritte bringen uns weiter.“

Auch Gudrun Brockmeyer (CDW) hatte einen Vorschlag mit in die Fachausschusssitzung gebracht. Sie schlug – für die anderen überraschend – vor, dass Wildeshauser Schüler in den Monaten Juni, Juli und August keinen Eintritt fürs Krandelbad zahlen. Da hatte selbst Kluck Bedenken und regte an, erst einmal von der Verwaltung den Einnahmeverlust berechnen zu lassen. Deshalb zog Brockmeyer ihren Vorschlag zurück.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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