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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Es gibt Hoffnung für marodes Freibad

28.10.2017

Wildeshausen Es ist in die Jahre gekommen, das Wildeshauser Freibad. Eröffnet im Juni 1977, ist die Technik inzwischen so marode, dass größere Probleme zur sofortigen Schließung führen würden. Die stärksten Schäden gibt es im Nichtschwimmerbecken, das wohl kaum saniert werden kann. Die Kosten für eine Generalüberholung wurden bei der letzten Untersuchung durch das Büro „Janßen, Bär und Partner“, das 2015 auch das Hallenbad baute, auf bis zu vier Millionen Euro geschätzt.

Dieses Schreckensszenario veranlasste den Verwaltungsausschuss damals zu dem Beschluss, den Betrieb mit Bordmitteln nur so lange aufrecht zu erhalten, bis ein größeres Problem auftritt.

Inzwischen gibt es jedoch ein Umdenken in der Politik. „Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur war sich am Donnerstag einig, dass eine Schließung des Bades zu kurz gedacht ist“, so Bürgermeister Jens Kuraschinski gegenüber der NWZ. Im Zuge der anstehenden Haushaltsberatungen habe die Verwaltung deshalb den Auftrag bekommen, zu ermitteln, welche Reparaturen anstehen und wie viel Geld dafür fällig wird.

Anschließend will die Politik beraten, welche Prioritäten man bei der Sanierung setzt. Damit werde man zwar nicht das ganze Bad retten können, aber „im Ernstfall zumindest nicht mit ganz leeren Händen dastehen“, so der Bürgermeister.

Grünes Licht gab es auch für die Fortführung des BIS-Projekts. Im Mai 2016 wurde das BIS-Netzwerk unter der Trägerschaft der Stadt als Anlauf- und Orientierungsstelle für neuzugewanderte EU-Bürger vor allem aus Bulgarien eingerichtet. Gefördert wird BIS durch den „Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen“ (EHAP).

Nicht durchringen konnte sich der Ausschuss hingegen dazu, die erforderlichen sieben Millionen Euro für die Entlastungsstraße zum Westring einzuplanen.

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