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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Basis fordert zügige Entscheidung

12.02.2020

Wildeshausen /Ganderkesee /Großenkneten Die Ankündigung von Annegret Kramp-Karrenbauer, als CDU-Vorsitzende zurückzutreten und nicht als Kanzlerkandidatin zu kandieren, sorgt auch in der CDU im Landkreis Oldenburg für Diskussionen. Kanzlerschaft und Parteivorsitz sollten in einer Hand liegen, meinte der Wildeshauser CDU-Stadtverbandsvorsitzende Wolfgang Sasse. Konkurrierende Personen seien nicht zielführend. Eine Entscheidung, wer Kanzlerkandidat wird und damit den CDU-Vorsitz übernimmt, sollte kurzfristig fallen. Er erinnerte daran, dass die hiesigen CDU-Mitglieder bei der vergangenen Wahl zum Parteivorsitz für Friedrich Merz plädiert hatten.

Jetzt beginne in der CDU nicht nur eine Personaldiskussion, sondern eine Richtungsdiskussion. „Die Sache muss zudem von oben und von unten betrachtet werden“, so Sasse. Auf kommunaler Ebene komme es auf die handelnden Personen an. Er lobte die sachliche Zusammenarbeit mit der Linken-Ratsfrau und -Kreistagsabgeordneten Kreszentia Flauger. „Für Berlin ist jetzt eine stabile Regierung wichtig“, so Sasse.

Für die Großenkneter CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Dorothee Otte-Saalfeld sei abzusehen gewesen, dass Kramp-Karrenbauer aufgibt. Sie habe an zu vielen Fronten gekämpft, hätte nicht auch noch Verteidigungsministerin werden dürfen. Aus Gesprächen mit Bürgern sei zu erkennen, dass die Stimmung an der CDU-Basis nicht gut sei, weil es in Berlin nicht rund laufe. Jetzt gelte es, Ruhe zu bewahren und den Blick nach vorn zu richten. Neuwahlen zum Bundestag seien für die CDU jetzt nicht von Vorteil.

Nach der Kampfentscheidung um den Bundesvorsitz vor 14 Monaten hat sich die Partei nach Ansicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat Ganderkesee, Ralf Wessel, nicht geschlossen hinter Kramp-Karrenbauer gestellt. Bedauerlicherweise habe es „keinen geborenen Vorsitzenden und damit Kanzlerkandidaten“ gegeben. Jetzt werde das Führungspersonal neu sortiert. Dabei müsse die Parteibasis mitgenommen werden. Wessel wünscht sich eine zügige Entscheidung, um für Klarheit zu sorgen.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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