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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Protestanten müssen sich sputen

16.01.2018

Wildeshausen Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl werden etliche Bürger in Wildeshausen erneut an die Wahlurnen gerufen. Allerdings stehen dieses Mal keine Politiker auf der Kandidatenliste, sondern Christen, die sich in ihrer Gemeinde engagieren. In der gesamten Evangelisch-lutherischen Kirche Oldenburg werden am Sonntag, 11. März, die Gemeindekirchenräte neu gewählt. Zur Gemeinde gehören rund 8200 Protestanten. Wahlberechtigt sind erstmals Mitglieder, die mindestens 14 statt 16 Jahre alt sind und seit einem viertel Jahr in der Gemeinde wohnen.

15 Kirchenälteste werden gewählt

Sechs Jahre dauert eine Wahlperiode. Acht der derzeit 18 Gemeindekirchenratsmitglieder, auch Kirchenälteste genannt, kandidieren nicht wieder. In den drei Bezirksausschüssen sitzen künftig je drei gewählte- und zwei Ersatz-Kirchenälteste. Die Ersatzpersonen beteiligen sich an den Beratungen, haben aber kein Stimmrecht.

Berufen werden können drei weitere Personen mit bestimmten Kompetenzen. Neu ist, dass Personen für bestimmte Projekte beauftragt werden können, im Kirchenrat mitzuwirken.

Vorgestellt werden alle Kandidaten im Gemeindebrief am 1. März.

Wie groß ist der Gemeindekirchenrat und welche Aufgabe hat das Gremium?

Derzeit gehören zwölf Kirchenälteste dem Gemeindekirchenrat an, wie dessen stellvertretende Vorsitzende Wiltrud Stanszus mitteilt. Sechs seien bereit, erneut zu kandidieren. Von den fünf Ersatzältesten, die an den Sitzungen mit beratender Stimme teilnehmen dürfen, haben sich drei bereit erklärt, erneut zu kandidieren. Stanszus: „Es gibt also sieben ganz neue Menschen unterschiedlichen Alters, aus verschiedenen Berufen, die zum ersten Mal auf der Liste stehen.“ Vorsitzender des Kirchenrates und Geschäftsführer ist Pfarrer Lars Löwensen. Der Kirchenrat versteht sich als Leitungsgremium der Gemeinde, der die Arbeiten und Aufgaben lenkt und Entscheidungen trifft. Zudem entsendet der GKR Mitglieder in den Vorstand des Alexanderstiftes und in das Ökumeneforum.

Wie arbeitet der Gemeindekirchenrat?

Es gibt einen Vorstand, dem Pastor Löwensen, Wiltrud Stanszus, Pastor Markus Löwe, Gerlinde Plate, Fred Wachsmann und Cornelia Webermann angehören. Weiterhin gibt es die sechs Ausschüsse für Personal, Finanzen, Bau, Kinder/Jugend/Konfis, Kindergärten und Projekte, die die Beschlüsse vorbereiten. Zu aktuellen Anlässen werden Arbeitskreise wie zum Beispiel für den Bibelgarten oder die Begleitung der ZDF-Gottesdienste im August gebildet. Daneben sind alle Gemeindekirchenräte Mitglieder im Stiftungsrat der Kirchenstiftung.

Wer darf kandidieren?

Wer sich um einen Sitz im Kirchenrat bewerben will, muss Mitglied der Kirchengemeinde Wildeshausen, mindestens 18 Jahre alt sein und seit minimal drei Monaten im Seelsorgebereich wohnen. Dazu muss der Kandidat zehn wahlberechtigte Kirchenmitglieder benennen, die ihn als Wahlvorschlag unterstützen.

Wie viele Kandidaten gibt es bereits?

Bislang hat die evangelische Kirchengemeinde 16 Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste. Davon kandidieren sieben zum ersten Mal, so auch Ralf Müller (siehe Info-Kasten). Gewählt werden zehn Kirchenälteste; später werden noch zwei Kirchenälteste berufen.

Bis wann kann ich mich als Kandidat bewerben?

Die Bewerbungsunterlagen, die im Kirchenbüro bereit liegen oder auf Wunsch auch gemailt werden, müssen bis Montag, 22. Januar, eingereicht worden sein. Die Neuwahl findet am 11. März im Remtersaal neben der Alexanderkirche statt. Die Kirchengemeinde hofft auf eine große Beteiligung.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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Kirchengemeinde | Bundestagswahl

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