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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Gleichstellungsbeauftragte: Als ein Hauptamt zum Nebenamt wurde

30.11.2017

Wildeshausen Die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Charlotte von Olearius (67) ist nach 20 Jahren im Dienst der Stadt Wildeshausen am Mittwoch von Bürgermeister Jens Kuraschinski verabschiedet worden. An der Feierstunde im Stadthaus nahmen auch die jetzige Gleichstellungsbeauftragte Majken Hjortskov, Wera Golk (Personalamt), Marco Hoffschneider (Personalrat) und die Geschäftsführerin des Präventionsrates der Stadt Wildeshausen, Imke Schmidt, teil. Zum Präventionsrat gehört auch der Arbeitskreis „Für Demokratie und Toleranz“, den von Olearius leitete. Am Mittwochnachmittag fand die letzte Sitzung unter ihrer Führung statt.

Am 1. November 1997 hatte Charlotte von Olearius als hauptamtliche Frauenbeauftragte (20 Stunden) ihre Arbeit bei der Stadt Wildeshausen aufgenommen. Einige Jahre später wurde aus der Frauenbeauftragten eine Gleichstellungsbeauftragte, die sich um die Belange von Frauen und Männern kümmert. Der Stadtrat nutzte eine Neuregelung im Gesetz, nach der für Städte unter 20 000 Einwohner nur noch nebenamtliche Gleichstellungsbeauftragte vorgeschrieben waren. Somit wurde von Olearius bis zu ihrer Rente Ende Mai 2015 nur noch nebenamtlich beschäftigt. Zu ihren Aufgaben in der Stadtverwaltung gehörte unter anderem die Beteiligung bei der Einstellung von Personal. Nach außen iniziierte sie diverse Projekte mit, darunter den Girls Day und später den Zukunftstag oder auch Veranstaltungen wie „Starke Mütter, starke Töchter“ und „Mädchen in Aktion“.

„Zum Zeitpunkt meiner Rente konnte ich mir noch nicht vorstellen, aufzuhören“, sagte von Olearius. Die Stadt hatte auch noch Arbeit für sie. In den vergangenen zweieinhalb Jahren kümmerte sie sich stundenweise um Kulturarbeit. So organisierte sie in diesem Sommer ein letztes Mal die Sommerkonzerte auf der Burgwiese.

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Nun warten neue Aufgaben auf die Oldenburgerin. „Nach zehn Jahren habe ich noch einmal einen Enkel bekommen“, erzählte sie. Außerdem engagiert sie sich in der evangelischen Kirchengemeinde Ohmstede. Sie möchte wieder Klavierunterricht nehmen. Und zu ihren Hobbys gehört seit langem Patchwork.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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