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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Politik: Frauen für Parlament fit machen

03.06.2020

Wildeshausen /Goldenstedt Mehr Frauen sollten in der Politik aktiv werden, finden Alexandra Seidel und Astrid Grotelüschen (CDU). Woran liegt es aber, dass sich nicht mehr weibliche Kandidaten zur Wahl stellen? „Viele Frauen trauen sich das überhaupt nicht zu“, glaubt Grotelüschen. „Meine persönliche Erfahrung ist: Man ist auch ein Stück weit Vorbild.“ Einige seien zudem unsicher, ob sie dem Amt zeitlich oder inhaltlich gerecht würden.

„Frauen haben den Anspruch, auf diese Dinge gut vorbereitet zu sein“, ergänzt Seidel – vielleicht mehr als Männer. Die 50-jährige Goldenstedterin ist „Mentee“ im Programm „Frau macht Demokratie“ des Niedersächsischen Sozialministeriums, die Bundestagsabgeordnete Grotelüschen ist ihre Mentorin. Ziel des Projektes ist es, mehr weibliche Abgeordnete in die Parlamente zu holen – ob auf kommunaler, Bundes- oder Landesebene.

Nach der Auftaktveranstaltung im vergangenen August bildeten mehrere kleinere, verpflichtende Treffen den Rahmen des Projektes, berichtet Seidel – das nächste im Juni trägt den Titel „Vom Mentee zum Kandidaten“. Zusätzliche Schulungen, zum Beispiel zu Persönlichkeitsentwicklung und Rhetorik, können freiwillig besucht werden.

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„Bei den Treffen kann man sich vernetzen und sich austauschen.“ Für Seidel einer der größten Vorteile an dem Programm: „sich gegenseitig zu stärken.“ Gut sei auch der Kontakt zu anderen Frauen, die ähnliche Ziele haben und dabei auf die gleichen Hindernisse stoßen wie man selbst. Ebenfalls schätzt sie den persönlichen Kontakt zu ihrer Mentorin Grotelüschen, die ihre politische Karriere selbst in der Kommunalpolitik begonnen hat und fast 20 Jahre Erfahrung in den Austausch einbringen kann.

„Ich habe das auch genutzt, um eine Art Testlauf zu machen“, sagt Seidel. Wer an dem Programm teilnimmt, muss sich weder vorher verpflichten, für ein Amt zu kandidieren, noch Mitglied einer Partei sein. Inzwischen ist die 50-Jährige aber Mitglied der CDU und bereits vor Ende des Projektes im Frühjahr 2021 sicher: Bei der kommenden Kommunalwahl in Goldenstedt möchte sie sich für den Gemeinderat zur Wahl stellen.

„Mir persönlich gibt es die Sicherheit, die richtige Entscheidung getroffen zu haben“, zieht sie bereits jetzt ein Fazit aus dem Programm. „Ich habe mich entschlossen, dass ich auch mitgestalten und mit entscheiden möchte.“

Jana Wollenberg Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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