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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Protest: Bildhauer fordert mehr Flexibilität von der Politik

28.04.2020

Wildeshausen /Harpstedt „Passanten haben das teilweise rausgerissen oder mit dem Kopf geschüttelt“, erzählt Franz Robert Czieslik. „Ich habe aber auch mit Abiturienten gesprochen, die mein politisches Engagement gut fanden.“ Unter dem Motto „Zeichen setzen gegen den realen Irrsinn“ hatte der Bildhauer am vergangenen Samstag Wege am Amtshof der Samtgemeinde Harpstedt sowie am Burgberg in Wildeshausen mit Flatterband abgesperrt.

Der Bildhauer, der in seinem naturbelassenen Park in Groß Ippener auf 10 000 Quadratmetern Skulpturen ausstellt, will damit gegen die Entscheidung des Landkreises Oldenburg protestieren, dass sein Gelände geschlossen bleiben muss, während öffentliche Parkanlagen oder Ausstellungen von Autohändlern geöffnet sein dürfen. In anderen Landkreisen seien außerdem zum Teil auch private Parks wie der am Schloss Lütetsburg im ostfriesischen Hage für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Argumentation des Landkreises Oldenburg, dass Ausstellungen wegen der Anzahl möglicher Besucher geschlossen bleiben müssen, kann er in seinem Fall daher nicht nachvollziehen – zumal gerade Kulturschaffende zurzeit existenziell bedroht seien. „In meinen Skulpturenpark kommen maximal zehn Besuchern am Tag, an Sonntagen vielleicht 20“, sagt Czieslik. „Wären es 200, würde ich es ja verstehen.“

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Da er beim Landkreis nicht weiterkam, entschloss er sich zu seiner Protestaktion. „Ich habe gelernt, für meine Rechte zu kämpfen“, sagt der Mann, der 1965 in der DDR geboren wurde und dort aufwuchs. „Es muss doch individuell entschieden werden, ob die Maßnahmen wirklich sinnvoll sind“, richtet er einen flehenden Appell an die Politik.

Florian Mielke Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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