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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Haushalt 2019: 12,3 Millionen Euro für Investitionen in Wildeshausen

20.11.2018

Wildeshausen Der Schuldenstand Ende 2018 wird in Wildeshausen deutlich niedriger sein als im Vorjahr. Das fällt beim Blick auf den aktuellen Haushaltsentwurf 2019 auf, über den die Stadtratsmitglieder am 29. November abstimmen werden.

Dem Entwurf ist zu entnehmen: Ende 2018 wird der Schuldenstand der Stadt Wildeshausen voraussichtlich bei rund 4,7 Millionen Euro liegen. Vergleich zu Ende 2017: Die tatsächlich Verschuldung belief sich damals auf 8,45 Millionen Euro. Es soll aber kräftig investiert werden: Für 2019 wird die Summe von 12,3 Millionen Euro genannt. Die planerische Verschuldung wird in den nächsten vier Jahren Jahren deutlich steigen, „da eine Finanzierung künftiger Investitionen aus eigener Kraft nicht möglich ist“, wird im Haushaltsentwurf begründet.

Schwerpunkt in StEM

Die Schwerpunkte der Investitionen liegen unter anderem in der StEM (Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme). 1,17 Millionen Euro fließen in die Erschließung neuer Grundstücke. Der Grunderwerb einer Entlastungsstraße beläuft sich auf 650.000, die Baukosten dafür auf 1,9 Millionen Euro. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Visbeker Straße bis zum Bargloyer Weg, inklusive Kreisverkehr.

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630.000 Euro sind für den Aus- und Umbau der Hunteschule in Wildeshausen veranschlagt.

Für den Neubau einer Kindertagesstätte mit drei Gruppen und Nebenräumen plant die Stadt für 2019 mit 345.000 Euro.

477.000 Euro fließen in den Grunderwerb des Industriegebietes Wildeshausen-West. Für das Industriegebiet Wildeshausen-Nord gehen 562.000 Euro Zuwendungen an die Gemeinde Dötlingen.

45,7 Millionen Volumen

Das Haushaltsvolumen beläuft sich somit auf 45,7 Millionen Euro (2017: 51,7). Die Kreditermächtigung wird mit rund sechs Millionen Euro beziffert. Dem gegenüber stehen im Ergebnishaushalt Erträge von 35,71 Millionen Euro.

Der Ergebnishaushalt weist für das Haushaltsjahr 2019 einen Überschuss von 0,05 Millionen Euro aus. Dieser steigt in 2020 deutlich an auf 1,99 Millionen Euro. Dies hängt damit zusammen, dass nach aktueller Rechtslage die Gewerbesteuerumlage gesenkt wird.

Ausblick für Ende 2019: Abzüglich einer Tilgung von 594.000 Euro und zuzüglich einer Kreditermächtigung aus 2018 in Höhe von 3,7 Millionen Euro liegt die Verschuldung bei 7,8 Millionen Euro. Die Verschuldung steigt in 2020 auf 13,2, in 2021 auf 17,3 Millionen Euro, 2022 sinkt sie auf 15,3 Millionen Euro. Deutlich steigen wird die Pro-Kopf-Verschuldung von 397 Euro in 2019 auf 777 Euro in 2022. Unverändert bleiben die Grundsteuern A und B.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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