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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Vertreter für neues Stadtforum gewählt

23.08.2019

Wildeshausen Unter dem Titel „Stadtforum Wildeshausen“ gründet sich in der Kreisstadt eine Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung. Die eigentliche Gründungsversammlung steht am Donnerstag, 26. September, um 17 Uhr im Stadthaus an. Allerdings wurden bei einer Wahlversammlung am Donnerstag bereits Privatpersonen in das Gremium berufen. Gewählt wurden Anke Hauenschild (58), Claudia Kwaschnowitz (48) und Mario Bögemann (56).

Das Stadtforum verstehe sich als Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen und nahen Bezugspersonen, berichtete Annette Schultz vom Fachbereich Soziales und Familie im Stadthaus. Das Gremium stehe grundsätzlich als Anlaufstelle für Ratsuchende zur Verfügung. Es sehe seine Aufgabe darin, Rat, Stadtverwaltung und Öffentlichkeit auf die Interessenlage und Belange von behinderten Menschen aufmerksam zu machen und auf eine aktive Teilnahme von Menschen mit Handicap am Leben in der Gemeinschaft im Sinne einer stärkeren Selbstbestimmung und Integration hinzuwirken.

Die Idee zu dem Stadtforum hatte seinerzeit die Kreisbehindertenbeauftragte Rita Rockel, die Donnerstag auch die Sitzung des Wahlforums verfolgte. Rockel lege Wert auf Informationen und Impulse von der Basis, erläuterte Schultz weiter. Der Sitzung ging eine zweijährige Findungsphase, an der sich verschiedene in der Behindertenarbeit tätige Institutionen, soziale Einrichtungen sowie Selbsthilfegruppen und Betroffene engagiert haben, voraus. Sprecher der Steuerungsgruppe war Mario Bögemann. Er sei seinerzeit von Bürgermeister Jens Kuraschinski ermuntert worden, sich für das Amt zur Verfügung zu stellen, erzählte der gelernte Metzger, dem vor fünf Jahren ein Bein amputiert werden musste.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Awo Trialog Weser-Ems, die Diakonischen Werke Himmelsthür, die Norle gGmbH, das DRK-Mehrgenerationenhaus, die Lebenshilfe Delmenhorst/Landkreis Oldenburg sowie der VdK Ortsverband. Diese Institutionen sind mit insgesamt sieben Stimmen im Stadtforum vertreten; die Diakonie hat zwei Stimmen. Da das Gremium nach Schultz’ Angaben paritätisch besetzt werden soll, wären sieben Privatpersonen zu wählen. Drei fanden sich am Donnerstag.

Anke Hauenschild sagte, sie wolle die Probleme der Contergan-Opfer den Menschen näher bringen. Die Mutter einer Tochter hält bereits seit vielen Jahren Vorträgen zu dem Thema. Claudia Kwaschnowitz forderte mehr Unterstützung beim Umgang mit den Behörden ein. Und Mario Bögemann möchte mithelfen, dass Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft aufgefangen werden. Er ist seit 21 Jahren Mitglied der Wachkompanie der Schützengilde und bekommt von dort viel Unterstützung. Er engagiere sich in dem neuen Stadtforum Wildeshausen nicht für sich, „sondern für die, die nach uns kommen“.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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