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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Karola Müller an die Spitze gewählt

17.03.2018

Wildeshausen Zur neuen Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Wildeshausen wurde Karola Müller gewählt. Sie hatte das Amt nach dem Rücktritt von Gerald Rievers zwei Jahre lang kommissarisch ausgeübt. In das Amt des 2. Vorsitzenden folgt Karl Heinz Weckauf, der zusätzlich noch die Aufgabe des Seniorenbeauftragten übernommen hat.

Nach der Kolping-Gemeinschaftsmesse in der St.-Peter-Kirche war die Kolpingsfamilie am Donnerstag im Waltberthaus zusammengekommen. Nach der Genehmigung der Tagesordnung und dem Verlesen der Rechenschaftsberichte (Tätigkeitsbericht, Kassenbericht und Kassen-prüferbericht) stand die Wahl des neuen Vorstandes im Mittelpunkt der Versammlung. Für den langjährigen Kassenwart Peter Müller, der nicht mehr antrat, wurde Gregor Meerpohl gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Pfarrer Ludger Brock als Präses, Elisabeth Storck für geistliche Verbandsleitung, Engelbert Schierholt als Schriftführer und Stefan Brors für politische Bildung. Neu in den Vorstand wurde Uwe Jansen für besondere Aufgaben gewählt. Als Kassenprüfer wurden Hans Hermann Ahlers und Ilse Menneking gewählt.

Ein Ausblick auf die Aktivitäten des neuen Jahres wurde unter dem Punkt „Verschiedenes“ gegeben. Zudem diskutierten die Anwesenden, wie sich die Kolpingsfamilie mehr in aktuelle Themen der Politik in Stadt und Land einbringen kann. Anlass zu dieser Diskussion gab die Schulpolitik der Stadt Wildeshausen. Die Kolpinger sind für den Erhalt der St.-Peter-Schule am jetzigen Standort.

Ein wichtiges Ereignis für die Kolpingsfamilie Wildeshausen steht am Samstag, 28. April, bevor. Unter dem Titel „Kolping Upgrade – unser Weg in die Zukunft“ soll eines von bundesweit 20 Regionalforen über die Zukunft der Verbandsarbeit in der Wildeshauser Widukindhalle stattfinden. Dazu eingeladen sind alle Mitglieder der Kolpingsfamilien aus dem Landesverband Oldenburg, wie Elisabeth Storck mitteilte.

Zur Vorbereitung auf das Regionalforum haben sich die Mitglieder der Kolpingsfamilien im Bezirksverband Visbek, zu dem auch Wildeshausen gehört, jetzt im Pfarrheim Visbek getroffen. „Haben Kolpingsfamilien noch eine Zukunft?“, lautete das Thema, das gemeinsam mit der Verbandsreferentin Sonja Wilmer-Kausch vom Diözesanverband Münster näher beleuchtet wurde. „Wenn Kolpingsfamilien nur alten Zeiten nachtrauern, wird es schwierig, Menschen für das Kolpingwerk zu begeistern“, hieß es. „Vielmehr gilt es, den Mehrwert zu entdecken, den ein Kolpinger in der Verbandszugehörigkeit finden kann“, sagte Storck. Wichtiger sei es, den einzelnen Menschen im Blick zu haben und wertzuschätzen. Zum Bezirksverband Visbek gehören sechs Kolpingsfamilien.