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Feuer in Sandkrug
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Aktualisiert vor 22 Minuten.

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Feuer in Sandkrug

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kreishaus schon wieder zu klein

24.10.2019

Wildeshausen /Landkreis Der benachbarte Kreis Cloppenburg macht’s, elf weitere Landkreise in Niedersachsen sind dabei, und jetzt plant auch der Landkreis Oldenburg eine Erweiterung des Kreishauses am Standort Delmenhorster Straße 6 in Wildeshausen. Der letzte Anbau an den gut 30 Jahre alten Komplex wurde im Juni 2011 eingeweiht. Nun sollen für insgesamt 5,8 Millionen Euro gleich zwei Anbauten entstehen: am Gesundheitsamt sowie am Veterinäramt.

Wie Landrat Carsten Harings auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, finden gerade Vorgespräche hinter verschlossenen Türen statt; es solle ein interfraktioneller Arbeitskreis gegründet werden. Harings wies auf gesellschaftliche Entwicklungen hin, die vor allem im Sozialbereich einen stärkeren Beratungsbedarf erforderten. „Man hört immer wieder von Bürokratieabbau“, so der Landrat, „aber das ist ein Phantom.“ So kämen auf die Kreise zusätzliche Aufgaben beispielsweise durch das Bundesteilhabegesetz, im Veterinärwesen, den erforderlichen Führerschein-Umtausch oder die Umsatzsteuerpflicht zu. Das alles erfordere zusätzliches Personal.

Insgesamt 491 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Standort Wildeshausen in der Kreisverwaltung tätig. 30 Fachkräfte nutzen das Angebot der Telearbeit. Nach der Bedarfsanalyse des Kreises würden zusätzlich 74 Büros benötigt. Um auf zusätzliche Entwicklungen reagieren zu können, plane man mit einem 20-prozentigen Zuschlag – also für 88 Arbeitsplätze. Die 14 zusätzlichen Büros sollen aber nicht leerstehen, sondern als Besprechungsräume und für die Ausbildung genutzt werden.

Weitere Außenstellen, die es mit den Jobcentern in Sandkrug und Bookholzberg schon gibt, lehnt der Landrat ab. Die Bürgerinnen und Bürger wünschten sich „kurze Wege“ an einem Standort – und zwar am Kreissitz. So sei hinter dem Gesundheitsamt ein zweigeschossiger, 36 Meter langer Anbau geplant. Ein zweiter Erweiterungsbau im Süden, der ans Veterinäramt andocken soll, könnte dreigeschossig und 50 Meter lang sein. Die erforderlichen 5,8 Mio. Euro seien vorbehaltlich der Preissteigerungsrate und der derzeitigen Boom-Situation am Bau geplant. Der acht Jahre alte Anbau mit 74 Arbeitsplätzen und einer Kinderkrippe kostete seinerzeit 4,4 Mio. Euro.

Noch in seiner Dezembersitzung soll der Kreistag über die zwei Anbauten entscheiden. Sie sollen mit jeweils 2,9 Mio. Euro in den Haushaltsjahren 2020 und 2021 finanziert werden. Harings ist es wichtig zu betonen, dass unter den Bauplänen die übrigen Infrastrukturprojekte des Landkreises nicht leiden würden. Der Kreis baue weiterhin Schulden ab. Auch über eine Anhebung der Kreisumlage denke niemand nach. „Mit der Veränderung der letzten Jahre haben wir ein faires und ausgewogenes Finanztableau erreicht.“ Ebenso arbeite man das bis 2023 geplante Schulsanierungsprogramm kontinuierlich ab.

Sollte der Kreistag grünes Licht geben und es mit den Ausschreibungen schnell gehen, könnte schon Mitte 2020 der Baustart erfolgen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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