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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Soziales: Senioren fordern Anlaufstelle

27.02.2019

Wildeshausen /Landkreis Der Landkreis Oldenburg soll einen kombinierten Senioren- und Pflegestützpunkt erhalten. Einstimmig nahm der Sozial- und Gesundheitsausschuss des Landkreises am Dienstagabend die von der Kreisverwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise zur Kenntnis. Spätestens bis zur nächsten Sitzung des Gremiums soll ein detaillierter Aufgaben- und Stellenplan vorgelegt werden.

Vor der Sitzung hatten Senioren aus dem Landkreis lautstark auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht. „Es gibt nicht nur Kindergärten. Wir haben auch viele Senioren“, so eine Stimme. Die Gesellschaft werde immer älter. Im Landkreis leben mehr als 35 000 Senioren, hieß es.

Bereits im September vergangenen Jahres hatte sich der Sozialausschuss für eine Weiterentwicklung der bisherigen „Leitstelle Älterwerden“ im Kreishaus hin zu einem Seniorenstützpunkt ausgesprochen. „Ja, wir wollen den Seniorenstützpunkt“, betonte Sozialdezernent Bodo Bode in der Sitzung am Dienstag erneut. Das Problem sei die fehlende Förderung des Landes. Es bezuschusse nur neu geschaffene Stellen. Eine anteilige Förderung von vorhandenem Personal sei „definitiv ausgeschlossen“. Daher wolle der Kreis erst mit dem vorhandenen Personal starten. Der Stellenplan soll laut Bode erst zum nächsten Haushaltsjahr angepasst werden.

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Für die Arbeit im neuen Seniorenstützpunkt sollen zunächst folgende Schwerpunkte gesetzt werden: Öffentlichkeitsarbeit, Koordinierung der Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen Seniorenbegleitern und -begleiterinnen sowie Einsatz sowie Koordinierung der Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen Wohnberatern.

Heinz Priesmeyer, Sprecher der Seniorenvertretung für den Landkreis, fragte, warum der Kreis nicht den Weg aller übrigen Kommunen in Niedersachsen gehe. Mit Ausnahme der Kreise Oldenburg und Wolfenbüttel gebe es landesweit Senioren- und Pflegestützpunkte. „Warum sollten wir bis zum nächsten Jahr warten, ob das Land Niedersachsen auch dann die notwendigen Personalkosten bezuschusst, wenn wir in diesem Jahr fest mit 70 Prozent rechnen können“, so Priesmeyer. Ohne zusätzliches Personal würden sich die neue Aufgaben kaum lösen lassen.

Thore Güldner (SPD) hakte nach, von wie vielen Stellen überhaupt die Rede sei. Hier müsse nachgeliefert werden. Wolfgang Sasse (CDU) lobte das Angebot der Verwaltung. Nun müsse die Aufgabenbeschreibung folgen, um später in die Etatberatungen gehen zu können. Von einer „richtig guten Idee“ sprach Anne-Marie Glowienka (CDU). Zunächst müsse aber überlegt werden, was der neue Stützpunkt genau benötige. Johannes Hiltner (Grüne) sagte, die Stelle hier sei wichtiger als neues Personal für die Kultur.

Marlies Pape (FDP) mahnte die Absprache mit dem bereits bestehenden Pflegestützpunkt an. Für einen künftigen „Senioren- und Pflegestützpunkt“ müsse der Kreis eine Kooperationsvereinbarung mit den Trägern des Pflegestützpunktes, darunter die Pflegekassen, abschließen, klärte Bode auf. Das Personal, das von den Kassen finanziert werde, dürfe lediglich Pflegeberatung machen. Letztlich zeigte sich auch Priesmeyer mit dem Arbeitsauftrag an die Verwaltung einverstanden. Arbeits- und Stellenplan sollen bis Mai vorliegen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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