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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Wie „Megxit“ auch in der Huntestadt beschäftigt

23.01.2020

Wildeshausen /Landkreis Nicht nur in Großbritannien ist dieses Thema derzeit in aller Munde: Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen sich aus der ersten Reihe der Königsfamilie zurückziehen. Das hatte das Paar auf seinem Instagram-Account mitgeteilt. Was halten die Leute in Wildeshausen und im Landkreis von diesem Schritt?

Marcus Hemjeoltmanns:

Ich habe Verständnis für diesen Schritt, da es eine große Bürde ist, Teil der königlichen Familie und somit ständig in der Presse zu sein“, erklärt der Vorsitzende des Vereins „Freunde von Hertford“, der den Kontakt zwischen Wildeshausen und seiner Partnerstadt Hertford in England pflegt. „Meghan hat bestimmt nicht erwartet, so unter Druck zu stehen. Sie und Harry werden aber wohl weiterhin ein Ziel der Boulevardpresse sein, da das Interesse weiterhin da ist.“

Martin McWilliam:

Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, diese Rolle zu spielen“, meint der Töpfermeister aus Sandhatten. Seit 1991 lebt und arbeitet der 63-Jährige im Landkreis. „Wie die beiden versuchen, eine Lösung zu finden, finde ich spannend. Meghan scheint das als einen Weg vorwärts für ihre Beziehung mit Harry zu sehen. Ich fürchte aber, dass es trotzdem tragisch enden wird und Harry mit dieser ,Abnabelung’ von seiner Familie nicht zurecht kommen könnte.“

Elisabeth Däubler-Fahl:

So ungewöhnlich finde ich den Schritt nicht. Es gab schon einmal jemanden, der sich den strengen Regeln des Königshauses nicht beugen wollte“, so die pensionierte Lehrerin und 2. Vorsitzende von „Freunde von Hertford“. „Es wird nicht so ganz einfach für Harry und Meghan, aber ich denke, dass ein Leben ohne Krone auf jeden Fall möglich ist. Immerhin sind die beiden finanziell unabhängig.“ Die Wildeshauserin und ihr Mann haben selbst Freunde in Großbritannien und pflegen diese Kontakte mit regelmäßigen Besuchen.

Marion Hegarty:

Ich kann gut verstehen, dass die beiden mehr Privatleben haben wollen. Meghan ist zum Teil sehr rau behandelt worden. Wenn man es anders gewohnt ist, ist es schwierig, plötzlich auf diese Weise im Fokus zu stehen“, erklärt die 47-jährige Ärztin, die ihre Praxis in Wildeshausen hat. Sie lebte selbst zehn Jahre lang in Großbritannien und machte dort ihre Facharztausbildung. „Ungewöhnlich finde ich, dass man ihnen den Titel ,königliche Hoheit’ aberkannt hat. Das ist schon ein herber Einschlag, aber die Gründe dafür kenne ich natürlich nicht.“

Nadine Feldhus-Dierking:

Für mich ist der Wunsch der beiden nach mehr Privatleben durchaus nachvollziehbar“, findet die Lehrerin am Gymnasium in Wildeshausen. „Dass die Entscheidung von Harry und Meghan kritisiert wird, kann ich zwar verstehen. Aber ich denke, dass das einfach eine moderne Entwicklung ist. Meiner Meinung nach müssen die Briten damit klarkommen. Natürlich ist der ,Megxit’ auch bei uns in der Schule Thema. Wenn es sich ergibt versuchen wir, aktuelle Diskussionen in den Englischunterricht zu integrieren.“

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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