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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Parteien: SPD begrüßt 100. Mitglied in Kreisstadt

06.03.2018

Wildeshausen „Es war eine demokratische Entscheidung der SPD-Mitglieder. Die trage ich mit.“ So hat Wildeshausens SPD-Ortsvereinsvorsitzender Thomas Harms am Montag auf das Ja von zwei Dritteln der Sozialdemokraten in Deutschland zur Großen Koalition mit CDU und CSU reagiert. Harms hatte sich im Vorfeld gegen die Große Koalition ausgesprochen. „Wir gehen jetzt dazu über, wieder richtige Politik zu machen“, so Harms. Kein Verständnis habe er dafür, wenn jetzt jemand, der wie er mit Nein gestimmt hat, aus der SPD austritt.

Der SPD-Ortsverein hatte sich am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung getroffen. Vorsitzender Harms freute sich, Jeannine Metzing als 100. Mitglied des Ortsvereins begrüßen zu dürfen und überreichte ihr ein Präsent.

Wahlen gab es auch. Der Vorstand wurde im Amt bestätigt. Harms wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt, Jürgen Schlausch zum stellvertretenden Vorsitzenden, Jürgen Wiesner zum Kassierer und Ulrich Becker zum Schriftführer. Die Runde der Beisitzer wurde durch Tamino Büttner ergänzt. Ferner sind Stephan Dieckmann, Melanie Fotheringham, Matthias Kluck und Susanne Lietzow-Leber Beisitzer.

Ein Antrag der Jusos hat eine neue Informationskultur in der SPD zum Ziel. Der einstimmig angenommene Antrag betrifft eine engere Zusammenarbeit der Kreistagsabgeordneten, Fraktionen und des Ortsvereins. Bis zu den Sommerferien werden sich die drei Gruppen zusammensetzen und eine Lösung erarbeiten.

In seinem Jahresrückblick schaute Harms unter anderem auf den Landtags- und Bundestagswahlkampf zurück sowie auf die Sommerfahrradtouren, bei denen die Sozialdemokraten das Gespräch mit den Bürgern in Wildeshausen gesucht hatten.

Aus der Ratsarbeit berichtete die SPD-Fraktionsvorsitzende Evelyn Goosmann. Sie stellte heraus, dass sich bei verschiedenen Themen wechselnde Mehrheit gebildet hätten. So habe sich die SPD beim Thema Gewerbe- und Industriegebiet Wildeshausen-West mit der CDU zusammengetan und beim Thema Raumnot an Grundschulen mit der Gruppe Grüne/Piraten.

Zum Thema Lohgerberei bedauerte Goosmann, dass das Gebäude nicht unter Denkmalschutz gestellt wurde. „Da die Gebäude nicht zu kaufen sind und eine Sanierung überdies, jedenfalls für die Stadt, nicht finanzierbar wäre, wird es dort wohl einen Neubau geben“, so Goosmann. Der Erbe wolle der Stadt zumindest das Interieur der Lohgerberei als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen. Das sei zumindest ein Grund, sich zu freuen. „Wenn alte, auch ortsbildprägende Gebäude nicht regelmäßig repariert und zumindest innen nicht modernisiert werden, wie es zum Beispiel bei Kirchen oder unserem Rathaus der Fall ist, dann bleibt häufig nur noch der Abriss“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende.

Beispiel Zwischenbrücken: Auch hier gebe es Stimmen, die den Abriss der Gaststätte „Altes Wittekind“ bedauern und eine Sanierung fordern. „Doch an anderer Stelle sehen wir, dass nicht mal der Denkmalschutz vor Verfall schützt“, sagte Goosmann und sprach von der Villa Knagge. Der Stadtrat dürfe den Abriss von Gebäuden gar nicht verbieten, wenn sie nicht unter Denkmalschutz stehen. Wenn ein Neubau entstehen soll, müsse sich der Bauherr an die Vorgaben des jeweiligen Bebauungsplanes halten. Die Stadt könne lediglich die Gestaltungshinweise in den B-Plänen bestimmen.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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