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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

CDW gegen neue Hauruck-Entscheidung

13.06.2018

Wildeshausen Der Bürgermeister der Stadt Wildeshausen hat für Donnerstag, 14. Juni, kurzfristig eine Sitzung des Schulausschusses angesetzt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Rückübertragung der Hunteschule – Nachbesserung des städtischen Angebotes.“

„Noch am gleichen Abend sollen im Verwaltungsausschuss Fakten geschaffen werden. Eine öffentliche Ratssitzung ist nicht mehr vorgesehen“, kritisiert der Sprecher der CDW-Fraktion, Stephan Rollié. „Egal, wie die Vorschläge der Verwaltung ausfallen werden, es wird nicht ohne erhebliche zusätzliche Kosten umsetzbar sein. Wieder soll eine für die Grundschulen fatale Entscheidung im Hauruck-Verfahren durchgezogen werden. Der Schüler-, Eltern- und Lehrerwillen würde damit komplett ignoriert.“

„Nur Verlierer“

Wie müssen sich nun die Schüler und Lehrer der Hunteschule fühlen, wenn sie ohne einen sachlichen Grund genannt bekommen zu haben, in Container einziehen müssen?, fragt die CDW-Fraktion. Wenn die bekannt knappe Mehrheit aus Bürgermeister, SPD, Grüne, Linke und Teilen der CDU es schafft, diese Nachbesserung durchzudrücken, werde es nur Verlierer geben. Die Hunteschüler würden Container-Kinder, die St.-Peter-Schüler würden sich nicht nur räumlich verschlechtern, sondern auch ihrer Identität beraubt, Holbeinschüler würden sich räumlich nicht verbessern, und die Raumprobleme an der Realschule würden schlichtweg ignoriert.

„Eine Lösung mit Weitblick sieht anders aus“, meint Rollié. „Gerne hätten wir andere Lösungsansätze noch einmal mit dem Bürgermeister und den Fraktionen diskutiert. Es wird aber wie bei dem ersten Ratsbeschluss wiederum künstlicher Zeitdruck aufgebaut, um Andersdenkende zu überfahren.“

„Verwaltung spekuliert“

Hat sich der Schulausschuss des Kreises noch gegen den Schultausch ausgesprochen und auch keine Nachbesserungsmöglichkeit vorgesehen, spekuliert die Wildeshauser Verwaltung nach Darstellung der CDW offenbar auf eine gegenteilige Abstimmung im Kreisausschuss, wenn Nachbesserungen nachgeschoben werden. Das Argument, die Stadt kann sich keine neue Schule leisten, könne nicht mehr ziehen. Die Kosten für den Schultausch summierten sich derart, dass ein Schulneubau auch aufgrund des Gebotes einer wirtschaftlichen Haushaltsführung die sinnvollere Entscheidung ist. Die CDW-Fraktion fordert alle Ratsmitglieder zu einer sachlichen Diskussion auf, die unter Berücksichtigung von Schüler-, Eltern- und Lehrerwillen eine auch pädagogisch gute Lösung für die Zukunft zum Resultat hat.

Die öffentliche Schulausschusssitzung beginnt um 16.30 Uhr im Stadthaus.

Christoph Koopmeiners
Wildeshausen/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2705

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