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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Politik: Erst Abriss, dann Erhaltungssatzung

20.10.2018

Wildeshausen Auf nahezu einmütige Zustimmung ist das Bauvorhaben von Jochen und Petra Meyer an der Wildeshauser Burgstraße 5 am Donnerstag im Bauausschuss gestoßen. Meyers wollen das baufällige Eckhaus, das sie vor 15 Jahren erworben haben, abreißen und durch ein Wohn- und Geschäftshaus in rustiger Klinkerbauweise mit insgesamt 543 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche ersetzen (die NWZ berichtete). Mit Schildgiebel und Sprossenfenstern sollen in der zentralen Innenstadtlage gestalterische Akzente gesetzt werden.

Von der Politik benötigen die Investoren nun die Abrissgenehmigung sowie die Entscheidung darüber, ob eine Überschreitung von 0,8 Metern an der nördlichen und einer geringfügigeren Überschreitung der westlichen Baugrenze durch zwei Balkone und eine Loggia zugelassen wird. Außerdem überschreitet der Neubau wegen des geplanten Dachs über der Loggia um 0,5 auch die Geschossflächenzahl. Höhentechnisch werden die Vorgaben eingehalten.

Kritik an dem Vorhaben gab es lediglich von der UWG. So monierte Heiner Spille, dass man für das Vorhaben nicht einfach das dem Vernehmen nach älteste Wohngebäude in der Stadt abreißen könne. Demgemäß stimmte er gegen das Erteilen der Genehmigung. Fraktionskollege Hermann Hitz enthielt sich.

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Die abschließende Entscheidung fällt am 1. November der Verwaltungsausschuss. Einen konkreten Abrisstermin gibt es noch nicht.

Um in Zukunft für ähnliche Bauvorhaben in der Innenstadt verbindliche Kriterien zu haben, warb Bauamtsleiter Hans Ufferfilge im weiteren Verlauf der Sitzung eindringlich für das Aufstellen einer separaten Erhaltungssatzung. Damit habe man einen verbindlichen Maßstab, um über den Abbruch, die Änderung oder die Nutzungsänderung eines städtischen Gebäudes zu befinden, und sei nicht mehr länger auf individuelle Einschätzungen angewiesen.

Mit dem Entwurf einer entsprechenden Satzung möchte Ufferfilge ein Planungsbüro beauftragen. Die vorher nötige Recherche einschließlich Begehung der Innenstadt und Bestandsaufnahme soll unter Beteiligung eines Historikers erfolgen. Die erforderlichen Honorarkosten veranschlagt der Bauamtsleiter mit 30 000 Euro. Einstimmig befand der Bauausschuss dieses Vorgehen für gut und empfahl es zur weiteren Beratung.

Kritik gab es lediglich vom unabhängigen Ratsherrn Karl Schulze Temming-Hanhoff an der zeitlichen Abfolge der Beratung. Er hätte lieber erst die Erhaltungssatzung thematisiert und dann den Abriss eines weiteren alten Gebäudes in der Innenstadt.

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