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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Erst Info-Abend, dann erneute Beratung

06.09.2019

Wildeshausen In Wildeshausen wird es auf absehbare Zeit keinen Kunstrasenplatz geben. Einstimmig empfahl der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur am Donnerstagabend, zunächst eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema „Optimierung der Sportplätze“ durchzuführen und dazu Experten einzuladen. Erst dann solle das Thema erneut beraten werden. Jens-Peter Hennken (CDW) hatte dazu den Antrag gestellt.

Eigentlich hatte die SPD-Fraktion die Initiative in Sachen Kunstrasen ergriffen. Ihr Ratsherr Matthias Kluck wies auf das Förderprogramm des Landes hin. In zehn von 76 Fällen der ersten Vergabe-runde sei der Bau von Kunstrasenplätzen unterstützt worden. Nun gäbe es die Chance, 100 000 Euro zu erhalten. Auch auf die Umweltaspekte ging Kluck ein: Es sollte kein Plastikgranulat, sondern Sand oder Kork eingebaut werden.

Die Politik müsse sich die Frage stellen, ob Kunstrasenplätze noch zeitgemäß seien, sagte Rainer Kolloge (UWG). „Einen umweltschonenden Kunstrasenplatz gibt es nicht.“ Auch Hennken wies auf das Mikroplastik-Problem hin. Keine 500 Meter vom Krandelstadion entfernt sei im Klärwerk kürzlich ein teurer Tuchfilter eingebaut worden, um Mikroplastik aus dem Abwasser rauszufischen. Zudem müsse geklärt werden, ob die Sportvereine bereit seien, den Mehraufwand für Kunstrasenplätze zu tragen. Auch die Verwaltung wies auf die finanziellen Folgen hin.

Wolfgang Sasse (CDU) riet im Rahmen eines Sportentwicklungsplans die Verbesserung für die Vereine und die Kosten abzufragen. In der Diskussion um die Notwendigkeit eines Rasenplatzes seien die potenziellen Nutzer noch nicht befragt worden. Er legte Wert auf die Feststellung, dass der VfL Wittekind lediglich Pächter der Anlage im Krandel sei. Über einen Ausbau entscheide die Stadt. Gudrun Brockmeyer (CDW) holte gar einen alten Antrag hervor und wollte geprüft wissen, ob Trainingsplätze im Bereich des Krandels hergerichtet oder weitere Sanitäranlagen im Bereich der Plätze gebaut werden könnten. Dies fand keine Berücksichtigung.

Schließlich zog die SPD ihren ursprünglichen Antrag zurück. Der Hennken-Vorstoß fand eine klare Mehrheit.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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