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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Sportstätten: Für Pflege der Krandel-Anlagen gibt’s 100 000 Euro

07.03.2020

Wildeshausen Für die Verwaltung der Sportanlagen am Krandel inklusive der Beachsportanlage erhält der VfL Wittekind künftig 100 000 Euro brutto jährlich von der Stadt Wildeshausen. Eine entsprechende Anpassung des Pachtvertrages mit dem Verein empfahl der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur. Von dieser Summe verbleibt dem VfL rund 85 000 Euro netto, die unter anderem für Personalkosten, Pflegemaßnahmen sowie die Versicherung aufgewendet werden.

Die Verwaltung hatte dem Ausschuss vorgeschlagen, die Summe von 82 000 Euro auf 95 000 Euro zu erhöhen. Im Rahmen der Beratung erläuterte VfL-Geschäftsführer Hubert Schlüter allerdings, dass man mit dieser Summe nicht klarkomme. Seit 2014 müsse der Verein für den „wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb“ Mehrwertsteuer zahlen und habe seitdem ein „erhebliches Minus“ eingefahren. De facto habe die Krandelverwaltung in den Jahren 2015 bis 2019 lediglich 63 150 Euro netto für die Anlage zur Verfügung gehabt. Fast die Hälfte des Geldes sei für Personalkosten aufgewendet worden. „Wegen der extremen Witterung mussten wir beispielsweise unsere Beregnungsanlagen erweitern“, erklärte Schlüter. Die geplanten 95 000 Euro brutto seien nicht ausreichend. Er bat darum, die Summe auf 100 000 Euro. zu erhöhen.

Die Ausschussmitglieder zeigten Verständnis, zumal Kämmerer Thomas Eilers zuvor eindringlich darauf hingewiesen hatte, dass es sich nicht um eine „freiwillige Leistung“ der Stadt, sondern um Mittel für die Unterhaltung handele. „Das ist unsere Anlage“, so Eilers. Und Steuerberaterin Marina Stolle erläutertem, dass der VfL keine Vereinsbeiträge verwenden dürfen, um Defizite des „wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs" auszugleichen. Dann verliere der Verein die Gemeinnützigkeit.

Aus der Politik kam unisono Lob für die Arbeit des Vereins. „Der VfL übernimmt hier eine Aufgabe der Stadt“, betonte Rainer Kolloge (UWG). Die Anlage sei in einem guten Zustand. „Ein gutes Ding“, so Matthias Kluck (SPD). Auch Günter Lübke (CDU) lobte das Modell. Jens-Peter Hennken (CDW) wies darauf hin, dass sich die Stadt in den kommenden 14 Jahren mit mehr als 1,6 Millionen Euro vertraglich binde. Das bestätigte Kämmerer Eilers. Da die Stadt aber in jedem Fall für den Unterhalt aufkommen müsse, bleibe die Belastung die gleiche.

Einstimmig empfahl der Ausschuss, 85 000 Euro plus Mehrwertsteueranteil an den VfL zu überweisen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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