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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Erst ein neues Gesamtkonzept, dann neue Schilder

08.11.2019

Wildeshausen Die Wildeshauser müssen sich vorerst nicht auf eine neue Verkehrsführung in der Innenstadt einstellen. Einstimmig empfahl der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur, zunächst ein neues Gutachten der Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV, Hannover) abzuwarten. Die Expertise wurde bereits von der Verwaltung in Auftrag gegeben. Die Kosten werden je nach Maßnahme in den Haushaltsberatungen für 2020 und 2021 aufgenommen.

Dem Fachausschuss lagen insgesamt sechs Anträge der Fraktionen CDU, CDW und FDP vor. Die Verwaltung hat konzeptionelle Vorüberlegungen, etwa zu einer Einbahnstraßen-Regelung in der Westerstraße, gemacht, wie Bürgermeister Jens Kuraschinski erklärte. Zudem befinde sie sich im Austausch mit der „Arbeitsgruppe Verkehr“, der auch Vertreter der Mittelstandsvereinigung (MIT) und des Handels- und Gewerbevereins (HGV) angehören. Um eine „nachhaltige Lösung“ für die Stadt zu finden, benötige die Verwaltung „harte Fakten“ über die Verkehrsflüsse und mehr Planungszeit.

Beim Verkehrsentwicklungsplan 2016 seien verschiedene Vorschläge für die Verkehrslenkung in Wildeshausen erarbeitet worden, von denen teilweise einige bereits umgesetzt wurden. Zu einer neuen Gesamtbetrachtung gehörten auch:
  der neue Standort für die Grundschule St. Peter,
  der neue Standort für die Agentur für Arbeit und die VHS am Bahnhof,
  die Streichung von Parkplätzen in der Kokenstraße,
 die Buslinienführung Wittekindstraße/Kaiserstraße,
 die neue gesicherte Bike+Ride-Anlage am Bahnhof,
 die Bike+Ride-Anlage auf dem Stellmacherplatz sowie  ein überregionales Radverkehrskonzept mit Fahrrad- Premiumrouten.

Das Thema werde die gesamte Stadtentwicklung prägen, darum sei ein neues Gutachten notwendig, meinte Wolfgang Sasse (CDU). Die Bürger sollten energischer darauf hingewiesen werden, dass Huntestraße und Westerstraße verkehrsberuhigt seien. „Ich fahre in Wildeshausen kein Fahrrad. Das ist mir viel zu gefährlich“, so Sasse. „Eine Lösung, die alle zufriedenstellt, gibt es nicht“, plädierte Rainer Kolloge (UWG) ebenso wie Kreszentia Flauger (Linke) für ein Gesamtkonzept.

Aus Sicht von Jens-Peter Hennken (CDW) sind unter den sechs Anträgen zwei dabei, die separat betrachtet werden sollten: der Ausbau des sogenannten „Lampenwegs“ zum Fuß- und Radweg, der vom Westen in die Stadt führt, sowie ein Fuß- und Radweg am Bargloyer Weg. Nach Angaben von Baudezernent Manfred Meyer habe die Stadt die Flächen im Bereich des „Lampenwegs“ erworben. Es solle aber zunächst das Regenrückhaltebecken gebaut werden, bevor man den Fuß- und Radweg anlege. Für einen Fußweg am Bargloyer Weg stünde der Stadt die Fläche nicht zur Verfügung. Hennken forderte, das Verkehrskonzept bis zum Umzug der St.-Peter-Schule vorzulegen. Als „überflüssig“ empfand Evelyn Goosmann (SPD) die Debatte. Die Verwaltung sei „im Hintergrund“ schon längst tätig.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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