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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Das denken die Menschen über das Grundgesetz

24.05.2019

Wildeshausen Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland feierte am Donnerstag sein 70-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass verteilten Kimberly Knaupe und Morten Wiesner vom Juso-Kreisverband Oldenburg-Land auf dem Wildeshauser Wochenmarkt das Grundgesetz. Unsere Zeitung hat nachgefragt: Was bedeutet das Grundgesetz den Bürgerinnen und Bürgern?

„Mir ist die Unantastbarkeit der Würde des Menschen sehr wichtig“, sagt Anne Nordbruch aus Wildeshausen. Für die 29-Jährige ist es sehr wichtig, dass jeder seine Meinung, seinen Glauben ausleben kann und es jedem selbst überlassen sein sollte, wohin man geht.

Auch für den 39-jährigen Maik Rieck ist dieser 1. Artikel der wichtigste im Grundgesetz: „Wir leben in einer sehr egoistischen Gesellschaft, doch der Mensch ist immer noch am wichtigsten.“ Als Beispiel führt der Walsroder Pflegeheime an. „Wenn dort Menschen künstlich am Leben gehalten werden, sollte man immer die Würde bedenken.“

Dass das Grundgesetz die Grundlage des heutigen Deutschlands und der Demokratie ist, findet Helmut Munderloh aus Hatten. „Wenn der 1. Artikel nicht gewährleistet wird, dann würde das alles im Grunde genommen nicht gehen.“ Als er zehn Jahre alt war, wurde das Grundgesetz eingeführt und er kann sich noch an die Zeit davor erinnern: „Wenn man so etwas wie den Zweiten Weltkrieg bewusst mitgemacht hat, hat man schon so manche Träne als Kind vergossen.“

Für Kimberley Knaupe (23) aus Ganderkesee wird das Grundgesetz als viel zu selbstverständlich angenommen. Auch sie sieht den 1. Artikel als besonders wichtig an. „Das Gesetz sagt, dass alle gleich sind und gleiche Rechte haben.“ Dieser Meinung ist auch Morten Wiesner (22). Vor allem die Gleichberechtigung von Frau und Mann hebt er hervor, auch wenn es hier noch einiges zu tun gebe.

Obwohl Mareile Wolf das Grundgesetz als wichtig empfindet, könne man ihrer Meinung nach schauen, ob man etwas daran ändere, beispielsweise die Umwelt berücksichtige: „Man sollte das mehr mit einem umwelttechnischen Gewissen leben“, sagt die 31-jährige Wildeshauserin.

Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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