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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Umwelt: Wildeshausen will klimafreundlicher werden

11.07.2020

Wildeshausen „Klimaschutz hat künftig bei allen Maßnahmen und Entscheidungen der Stadt Wildeshausen hohe Priorität.“ So heißt es im gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Grüne/Piraten und SPD. Bei einer Nein-Stimme hat der Stadtrat am Donnerstagabend beschlossen, „den Klimaschutz im Rahmen des gesamtstädtischen Handelns zu verstetigen“. Als zentrale Handlungsfelder für die Stadtverwaltung werden das Beschaffungswesen, das Energiemanagement der städtischen Liegenschaften, der Verkehr und Flächenverbrauch genannt.

„Auch in unserer Region ist der Klimawandel zu spüren“, sagte Evelyn Goosmann für die SPD in ihrer Begründung zum Antrag. Als Beispiele nannte sie die Landwirtschaft und den Wald. „Wildeshausen sollte daher klimaneutral werden.“

Klaus Schultze (Grüne) attestierte der Stadt durchaus aktives Handeln beim Klimaschutz. „Doch es ist noch nicht genug geschehen.“ Kommunalpolitik und Kommunalverwaltungen seien wichtige Schaltstellen.

Auch Stephan Rollié (CDW) vertrat die Ansicht, dass die Stadt mehr beim Umweltschutz tun sollte. Klimaschutz dürfe kein Feigenblatt sein und sollte nicht in der Schublade verschwinden.

Kreszentia Flauger (Linke) sprach davon, den Klimaschutz im Leitbild der Stadtverwaltung zu verankern. Bei jeder Entscheidung sollten die Auswirkungen aufs Klima berücksichtigt werden.

Karl Schulze Temming-Hanhoff (parteilos) meinte ebenso, dass Klimaschutz wichtig sei. Der Ratsbeschluss sei aber absurd. „Wir wollen das Klima schützen, vernichten aber für das Gewerbe- und Industriegebiet Wildeshausen-West viele Hektar Wald.“ Deshalb sei der Antrag zum Klimaschutz verlogen.

Hermann Hitz (UWG) kritisierte die SPD. Wer Wildeshausen-West befürworte und das Repowering der Windkraftanlagen in Aldrup ablehne, gleichzeitig aber den Klimaschutz hochhalte, sei wenig glaubhaft.

Hans-Peter Hennken (CDW) befürchtet, dass dem Ziel Klimaschutz später keine Taten folgen werden.

Stephan Dieckmann (SPD) untermauerte den Antrag seiner Fraktion zum Klimaschutz damit, dass es beim Klimawandel nicht mehr fünf vor zwölf sei, sondern bereits halb eins. „Der Klimawandel ist das Thema der Zukunft. Die Corona-Pandemie ist Kleinkram dagegen“, sagte Dieckmann. Der Ratsbeschluss zum Klimaschutz werde das Handeln der Stadtverwaltung nachhaltig verändern.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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