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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Großparkplatz an Hunte vorerst zu Akten gelegt

07.12.2019

Wildeshausen Ein strittiges Thema liegt auf Eis: Im Wildeshauser Stadtteil Zwischenbrücken, nahe der Hunte, soll vorerst kein Großparkplatz mit 160 Stellflächen gebaut werden. Das entschied der Verwaltungsausschuss (VA) in nicht-öffentlicher Sitzung. Zuerst soll ein Verkehrsgutachten vorgelegt werden.

„Eine Nagelprobe“

Der Vorstoß der Verwaltung hatte für reichlich Irritationen gesorgt. Von einem „offenkundigen Unsinn“ sprach UWG-Ratsherr Heiner Spille. Als „Nagelprobe“ für die umwelt- und klimapolitischen Anträge und Äußerungen mancher Ratsfraktionen sah UWG-Fraktionschef Rainer Kolloge die Abstimmung im VA. In der Sitzung des Bauausschusses sprach ein Ratsherr gar von „Dienstvergehen“, weil Bürgermeister Jens Kuraschinski einen Parkplatz an der Hunte ohne Willensbekundung der Politik planen würde. Die UWG gestand später allerdings ein, bei ihrer Kritik übers Ziel hinausgeschossen zu sein. „Die Planung wurde offenbar tatsächlich von der Verwaltung selbst (...) angestoßen“, hieß es.

Weiterhin beschloss der VA, die Parkflächen auf dem Gildeplatz neu zu ordnen. Zudem sollen dort so schnell wie möglich zwei Eltern-Kind-Parkplätze sowie zwei Behindertenparkplätze eingerichtet werden. Die dafür notwendigen Mittel von 89 000 Euro sollen in den Haushalt 2020 eingestellt werden. Sofern möglich, soll die Umgestaltung der Sonderflächen bereits 2020 umgesetzt werden. Im Haushalt stehen auch 50 000 Euro für eine Schrankenanlage am Gildeplatz.

Eine bittere Pille müssen die Anlieger des Ochsenbergwegs und des Bauernmarschwegs schlucken. Der VA beschloss, die Straßen ins sogenannte Straßenneubauprogramm aufzunehmen. Vor allem den Anliegern des Bauernmarschweges droht jetzt ein teurer Erstausbau im sechsstelligen Bereich, den sie zu 90 Prozent finanzieren müssen. Die Politik beauftragte die Verwaltung, die jeweils kostengünstigste Lösung zu erarbeiten.

Anlieger verärgert

„Wir werden das nicht einfach schlucken“, zeigte sich Michael Melcher, Sprecher der Bauernmarschweg-Anlieger, im Gespräch mit der NWZ deutlich verärgert. Die Anwohner würden sich erneut beraten. Zudem widersprach er der Darstellung der Verwaltung, die Anlieger seien stets mitgenommen worden. „Bis heute hat es keine offizielle Anlieger-Versammlung gegeben“, so Melcher. Lediglich die Sprecher der betroffenen Anlieger seien zu einem Gespräch ins Stadthaus gebeten worden. Auf den Weg gebracht wurde auch die Prioritätenliste fürs Bauprogramm: Benzstraße und Uhlandstraße stehen ganz vorn. Es folgen auf Platz 3 der Ochsenbergweg, dann der Bauernmarschweg (4) und dann die Straße „An der Flachsbäke“ (5).

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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