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Verkehr: UWG warnt vor Überforderung der Bürger

25.09.2019

Wildeshausen Einen Ausbau des Ochsenbergwegs und der Straße „An der Flachsbäke“ in Wildeshausen lehnt die UGW-Ratsfraktion ab. Die Aufstellung der sogenannten Prioritätenliste für den Ausbau von Straße sei aus Sicht der betroffenen Bürger völlig intransparent, meint Ratsherr Rainer Kolloge, und sei selbst für die Ratsmitglieder kaum nachvollziehbar. „Bei manchem geplanten Ausbau fragt man sich ja auch wirklich, was das soll“, erklärt auch UWG-Ratsherr Heiner Spille.

Für den Ausbau des hinteren Abschnitts des Ochsenbergwegs und der Straße „An der Flachsbäke“ bestehe keine Notwendigkeit. Beide Straßen seien seit Jahrzehnten nicht ausgebaut und würden praktisch nur von Anwohnern genutzt, ohne dass es zu nennenswerten Beschwerden gekommen sei. „Ein Ausbau dieser Straßen bedeutet für die teilweise schon betagten Anwohner eine riesige Belastung und kann am Ende sogar einer Enteignung gleichkommen“, meint Kolloge. Wenn die Straßen ausgebaut werden sollten, dann nur in einer „Sparversion“ und mit einem sehr großen zeitlichen Vorlauf, damit sich die Anwohner vorbereiten könnten. Dasselbe müsse auch für die Uhlandstraße gelten, bei der die Verhältnisse ähnlich seien.

Was den Bauernmarschweg angehe, so hätten die Kosten eines Ausbaus wohl schon in die Grundstückspreise des hierüber erschlossenen Baugebietes eingerechnet werden müssen. „Dass hier jetzt nur die unmittelbaren Anwohner der Straße zur Kasse gebeten werden sollen, ist ihnen eigentlich nicht zu vermitteln“, so Ratsherr Spille.

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Nach Ansicht der UWG ist auch eine Änderung des Verfahrens bei der Aufstellung der Prioritätenliste notwendig. Die Verwaltung müsse die betroffenen Anwohner frühzeitig klar und unmissverständlich über die Konsequenzen informieren.

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