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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Viele Interessen unter einen Hut

27.12.2019

Wildeshausen Die berühmte 100-tägige Einarbeitungszeit ist bereits abgelaufen. Der Reiz der neuen Aufgabe ist geblieben: „Ich kann letztlich viel Gutes tun für die Allgemeinheit“, sagt Dominik Kreuzhermes (35), der seit Mitte August als Stadtplaner im Wildeshauser Bauamt tätig ist. Dort soll er die „Reise in die Zukunft“ strategisch begleiten, vor allem aber Themen wie Klimaschutz, demografischer Wandel, Energie. Mobilität und die Bereitstellung von Wohnraum unter einen Hut bekommen.

„Ich bin der Politik dankbar, dass die Stelle des Stadtplaners genehmigt wurde“, erklärt Bauamtsleiter Hans Ufferfilge. Damit sich Wildeshausen zukunftsorientiert aufstellen könne, bedürfe es einer personellen Unterstützung. Zu den Schwerpunkten der Arbeit Kreuzhermes’ gehöre daher die strategische Ausrichtung. Über diesen Prozess wolle man mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Dominik Kreuzhermes stammt aus Lüneburg. Er hat in Bremen Stadt- und Regionalentwicklung studiert. In seiner Master-Arbeit befasste sich der 35-Jährige mit den „Wanderungstendenzen junger Schulabgänger im ländlichen Raum“. Sechs Jahre lang war er für einen Architektur- und Ingenieur-Dienstleister tätig, wo er unter anderem mit der Erweiterung der Bremer Airport-Stadt und dem Rahmenplan für Wiesmoor (Ostfriesland) befasst war. Gemeinsam mit seiner Frau lebt er in Lilienthal.

In die besondere Situation Wildeshausens hat er sich längst eingearbeitet. So müsse im Bereich der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM) im Westen der Stadt noch eine Flache von gut 20 Hektar entwickelt werden. Im Bereich des Bebauungsplans 54 b soll eine Investorenfläche für ein besonderes Wohnquartier geschaffen werden. Große Themen seien auch die Wohnraumbedarfsprognose sowie die sogenannte Nachverdichtung im innerstädtischen Bereich. In die Verkehrsplanung werde Kreuzhermes ebenfalls einbezogen, so Ufferfilge. Unter anderem gelte es, das Wohngebiet im Westen besser an die Kernstadt anzubinden.

Und wie stellt sich der Stadtplaner die „Stadt der Zukunft“ vor? Ein schwieriges Thema, meint Kreuzhermes, der besonders auf Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und eine soziale Durchmischung der Wohnquartiere achten will. Um viele Interessen unter einen Hut zu bekommen, müsse ein Stadtplaner wie ein Dirigent arbeiten. Die Aufgabe in Wildeshausen mit seiner 750-jährigen Stadtgeschichte sei da „überaus spannend“. Und die Umgegend mit Hunte und historischen Kulturstätten bewertet der passionierte Wanderer als „traumhaft schön“. Nicht ausgeschlossen, dass 2020 für ihn ein Wohnortwechsel ansteht.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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