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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Villa Knagge In Wildeshausen: Pressemitteilung der Stadt erzürnt CDW-Ratsherrn

25.02.2019

Wildeshausen Wirbel um eine Pressemitteilung der Stadt Wildeshausen zum Verwaltungsausschuss (VA) am Donnerstagabend: CDW-Ratsherr Jens-Peter Hennken bezeichnet sie als „Fake News“. In seinen Augen sind „90 Prozent des Inhalts falsch“. Es geht um ein Aufregerthema: die Zukunft der denkmalgeschützten Villa Knagge. Die Firma Nordmann möchte das Anwesen von der Stiftung Johanneum kaufen (und ein Brauhaus einrichten), doch die Volkshochschule als Mieter des Nebengebäudes hat einen langfristigen Vertrag und bisher keinen adäquaten Ersatz. Zudem hätte sie bei Aufgabe des Mietvertrags (2025) zusätzliche finanzielle Lasten zu schultern, wofür sie auf Ausgleich dringt.

Dazu hatte die Stadtverwaltung am Freitag, kurz vor 13 Uhr, eine Pressemitteilung unter der Überschrift „Villa Knagge: keine weitere finanzielle Beteiligung durch die Stadt“ herausgegeben. Darin ging es um einen Zuschussantrag der Volkshochschule. Unsere Zeitung berichtete in der Samstagausgabe unter der Überschrift „Villa Knagge: Stadt zahlt nicht“.

Hennken ärgerte sich, als er den Bericht las, denn: „Es gab keinen Antrag oder gar Beschluss zu einer weiteren finanziellen Unterstützung des Projektes Villa Knagge“, wie er betonte. Der CDW-Ratsherr: „Der Inhalt dieser Pressemitteilung steht in weiten Teilen nicht im Einklang mit den Ergebnissen der Sitzung.“

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Der CDW-Ratsherr schreibt: „Es wäre fatal, wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen würde, dass die Wildeshauser Politik die Villa Knagge nicht retten wolle. Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit im Rat bereit ist, weite Wege zu gehen, um die Villa Knagge zu erhalten.“

Im Verwaltungsausschuss war es um einen Antrag der Volkshochschule gegangen, die für 2018 rückwirkend die Auszahlung von Mitteln (88 400 Euro) beantragt hatte. Diese Summe war vorab mit der Debatte um die Knagge und Ausgleichszahlungen in Verbindung gebracht worden. Ein entsprechender Antrag lag aber nicht vor.

Der (stets nicht öffentlich tagende) VA verwies den VHS-Antrag auf rückwirkende Zahlung zur Beratung in den Fachausschuss. Dazu die Stadtverwaltung: „Das bedeutet, dass die von der Volkshochschule für das Jahr 2018 noch nicht abgerufenen Zuschussmittel noch nicht ausgezahlt werden und zum späteren Zeitpunkt inhaltlich über den Antrag beraten werden soll.“ Weiter heißt es: „Was den Zuschussantrag der VHS für das Jahr 2018 betrifft, sind sich die Gremien einig, diese Angelegenheit losgelöst von der Thematik Villa Knagge zu einem späteren Zeitpunkt intensiv zu beraten.“

Zur Unterstützung des Projektes der Villa-Sanierung hatte der Rat im Herbst 2018 beschlossen, einen einmaligen Zuschuss von 80 000 € Euro an Nordmann zu geben. Zusätzlich bezuschusst die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises das Projekt mit weiteren 80 000 €Euro. Die Stadt teilte am Freitag mit: „Der VA ist nach wie vor der Auffassung, dass das Projekt eine Bereicherung und einen Gewinn für die Stadt darstellt. Allerdings kann es aus grundsätzlichen Erwägungen heraus nicht Aufgabe der Stadt sein, Mehraufwendungen, die durch Auflösung eines Mietvertrages entstehen, zu übernehmen.“

Jens-Peter Hennken versicherte am Sonntag: „Ich stehe zum Projekt Villa Knagge. Sollte einer der unmittelbar Beteiligten meine Hilfe oder die Unterstützung der Politik benötigen, stehe ich gerne zur Verfügung, um zu helfen und gegebenenfalls vertretbare Anträge in den Wildeshauser Rat einzubringen.“

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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