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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Haushalt 2021 beschlossen: Winkelsett investiert kräftig in Glasfaser

10.06.2021

Winkelsett In den Breitbandausbau will die Gemeinde Winkelsett ordentlich investieren. Allein in diesem Jahr sollen 185 000 Euro in den Ausbau eines verbessertes Netzes gesteckt werden. Das hat der Gemeinderat der Kommune entschieden.

Den Haushalt für das Jahr 2021 haben die Ratsmitglieder einstimmig beschlossen. Die Zahlen präsentierte Andre Mutke, stellvertretender Fachbereichsleiter Finanzen der Samtgemeinde Harpstedt, am Dienstagabend im Café Eckig & Rund.

Ausbau anspruchsvoll

Auch in den kommenden beiden Jahren plant die Kommune jeweils 185 000 Euro für den Breitbandausbau ein. Zusätzlich stehen noch rund 200 000 Euro aus den Vorjahren zur Verfügung. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden der Samtgemeinde Harpstedt sei das ein ziemlich hoher Betrag für Investitionen in verbessertes Internet, heißt es von Andre Mutke auf Nachfrage unserer Zeitung. „Das ist eine ganze Menge für so einen ländlichen Raum“, bestätigt auch Winkelsetts Bürgermeister Willi Beneke.

Die Gemeinde habe im Breitbandausbau „tüchtig was nachzuholen“, so Beneke. Das hänge auch mit der Größe der Gemeinde zusammen: „Wir haben die zweitgrößte Flächengemeinde in der Samtgemeinde Harpstedt und haben 550 Bewohner. Und die wohnen natürlich auch relativ weit auseinander – über mehrere Ortschaften verteilt.“ Das mache den Netzausbau anspruchsvoll, so der Bürgermeister.

Die erste von drei Ausbaustufen für verbessertes Internet sei bereits abgeschlossen, sagt Beneke. Bis alle Hausanschlüsse in der Kommune abgedeckt seien, werde es aber voraussichtlich noch bis 2023 oder 2024 dauern. Über genauere Informationen verfüge er nicht, so Beneke. „So lange müssen wir uns wohl noch in Geduld üben.“

Radwegeausbau

Neben schnellem Internet sollen in den kommenden Jahren auch drei Fahrradwege ausgebaut werden: von Beckeln nach Winkelsett, von Colnrade nach Reckum und von Reckum nach Wildeshausen. „Das wird alles seine Zeit dauern. 2021 wird da wohl nichts passieren – womöglich Anfang 2022“, so Beneke. Gemeinde und Samtgemeinde würden sich 15 Prozent der Kosten teilen. Für die restlichen Kosten kämen Land und Kreis auf.

Ertrag und Aufwand

Im Ergebnishaushalt plant die Kommune mit einem Fehlbetrag von 107 400 Euro. Den Erträgen von 597 600 Euro stehen Aufwendungen in Höhe von 705 000 Euro gegenüber. Den größten Teil der Aufwendungen macht die Samtgemeinden-Umlage in Höhe von 369 800 Euro aus, gefolgt von der Kreisumlage in Höhe von 208 100 Euro. Die Gewerbesteuer erhöht Winkelsett im Gegensatz zu anderen Gemeinden nicht. Der Hebesatz beträgt 380 Prozent.

In die Zukunft blickt Bürgermeister Beneke optimistisch: „Wir sind ländlich strukturiert. Aber wir haben auch sparsam gelebt die letzten Jahre.“

Nils Hannes Klotz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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