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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

„Wir wollen da kein Kunstwerk“

16.06.2009

LANDKREIS „Wenn es nach mir geht, können wir noch zum Jahresende anfangen.“ Klare Vorstellungen hat Landrat Frank Eger, um die drängenden Raumprobleme im Kreishaus zu lösen. Sollte der Kreistag in der Sitzung an diesem Dienstag (17 Uhr, „Deutsches Haus“, Kirchhatten) den Kreishausanbau beschließen, werde ein Architekturbüro mit den weiteren Planungen beauftragt.

Die Planungskosten von 475 000 Euro wurden im 2. Nachtragshaushalt 2009 veranschlagt. Die Baukosten werden derzeit auf 2,75 Millionen Euro veranschlagt. Es handele sich um einen reinen Zweckbau mit 64 Räumen zuzüglich eines 150 Quadratmeter großen Anbaus für die betriebliche Kinderbetreuung. „Wir wollen da kein Kunstwerk errichten“, so der Landrat. Er lobte das „ausgesprochen positive“ Entgegenkommen der Fraktionen in dieser Sache. Im jüngsten Kreisausschuss sei beschlossen worden, westlich, in Richtung Gesundheitsamt, anzubauen. Details sollen jeweils in einer Arbeitsgruppe besprochen werden. Als Vertreter der Fraktionen wurden Ernst-August Bode (FDP), Martin Brinkmann (Grüne), Klaus Budzin (SPD), Otto Sackmann (UWG) und Horst Siemers (CDU) benannt. Eger sagte, er könne sich vorstellen, im Anbau Jugend- und Sozialamt unterzubringen. Außerdem sollen Besprechungsräume entstehen.

Die SPD-Fraktion beantragt, auf den nach Süden ausgerichteten Dachflächen des Kreishausanbaus eine Photovoltaikanlage zu installieren. Der Landkreis soll selbst als Investor auftreten, so Fraktionschef Detlef Sonnenberg unter Verweis auf die „aktuelle, günstige Situation auf dem Kreditmarkt“.

Weiterhin will der Kreistag an diesem Dienstag den zweiten Nachtragshaushalt verabschieden. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Maßnahmen an den Schulen steigt allein der Vermögenshaushalt um 2,54 auf 29,43 Mio. Euro. Auch ein dritter Nachtrag soll noch folgen. „Wir wollen mit der Kameralistik reinen Tisch machen“, verwies Ralf Wiechmann, vom Amt 20 (Innere Verwaltung, Finanzen), auf die Umstellung auf die „Doppik“ zum Jahr 2010.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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