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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Zu viel Selbstvertrauen bei Frau Grotelüschen?

27.07.2020
Betrifft: „Frauen brauchen Selbstvertrauen und Zeit“, Interview mit Astrid Grotelüschen in der NWZ vom 17. Juli

Selbstvertrauen ist gut und wichtig! Zu viel Selbstvertrauen? Vielleicht sogar übersteigert? Astrid Grotelüschen wich geschickt den Fragen aus, ob bei ihrer Entscheidung, nicht wieder für den Bundestag zu kandidieren, möglicherweise auch eine Rolle gespielt habe, dass zeitgleich das Amt des Landrates frei wird. Sie fand eine geschickte Formulierung, um sich „aus der Affäre zu ziehen“. Sie äußerte sich dazu nicht.

Es wäre in der Tat ein überzogenes Selbstvertrauen, für das Amt der Landrätin zu kandidieren. Die vielen Puten im Gepäck, die sie auf ihrem Weg bis zur Wahl im Herbst 2021 begleiten, könnten ihr zum Verhängnis werden. Nicht nur die aktuelle Situation in der Firma Geestland müsste Frau Grotelüschen als ehemaliger Familienteilhaberin bestens bekannt sein. Auch über Arbeitsbedingungen und Wohnsituation müsste sie lange Bescheid wissen. (...)

Bereits 2010, als sie von Christian Wulff zur Landwirtschaftsministerin ernannt wurde, stolperte Frau Grotelüschen über die andauernden Vorwürfe um Tierschutzmängel und Billiglöhne in der Geflügelbranche. Sie wurde zur großen Belastung der Landesregierung und stellte ihr Amt zur Verfügung.

Die Frage muss erlaubt sein, Frau Grotelüschen: Sind Ihnen die Praktiken in der Firma Geestland und die Praktiken der Arbeitsverleiher und -anwerber vielleicht doch nicht so gegenwärtig? Hätten vielleicht die vielen Coronafälle in der Firma Geestland durch Ihre internen Kenntnisse der Firma vermieden werden können? Wie wollen Sie einen Landkreis „regieren“, wenn Sie bei Problemen die Augen verschließen und der Bevölkerung keinen „reinen Wein“ einschenken? So viel Selbstvertrauen – es nicht zu tun – wäre dann in der Tat bewundernswert.

Interessant war auch die Veröffentlichung der Ergebnisse der Bürgerplattform Abgeordnetenwatch.de vom 20. Juli 2020 in der NWZ. 66 Politiker wurden dabei unter die Lupe genommen, wie sie sich um den Dialog mit Bürgern kümmern. Astrid Grotelüschen landete abgeschlagen auf dem 60. Platz!

Linda Vietor, Uta Barth

Wildeshausen

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