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13.06.2016

Mathe falle ihr ziemlich leicht, sagt Rahel Meerbach wie selbstverständlich. Kein Wunder, dass die Schülerin aus der 6c der Integrierten Gesamtschule Am Everkamp in Wardenburg beim Känguru-Wettbewerb wieder ganz vorn lag und wie im vorigen Jahr den ersten Preis einheimste.

Sie wusste die meisten richtigen Lösungen aus 24 Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen. Bei allen Fünftklässlern sowie 30 Schülern aus den Jahrgängen 6 bis 10, die freiwillig mitgemacht hatten, qualmten im März die Köpfe wegen der schwierigen Mathematik-Aufgaben, für deren Lösung 75 Minuten Zeit blieb. Rahel ließ sich nicht beunruhigen. „Manche Aufgaben waren schwerer, da habe ich verschiedene Lösungen ausprobiert“, sagte sie bei der Siegerehrung kurz vor den Ferien in der Mensa der IGS.

Schulleiter Gernot Schmaeck überreichte Urkunden und besondere Preise an die drei Gewinner. Antonia Lueken aus der 5c wurde von ihren Mitschülern bejubelt und erhielt als „Nervennahrung“ eine Tüte Gummibären und eine Känguru-Knobelkette. Den zweiten Platz belegte Moritz Horn (8a), der nicht anwesend war, aber ebenfalls eine Knobelkette erhalten wird. Für Rahel gab es ein Konzentrations- und Knobelspiel, Gummibärchen und ein Känguru-T-Shirt, weil sie die meisten Aufgaben hintereinander richtig gelöst hatte. Für alle anderen sorgfältigen Rechner gab es ein Heft mit Aufgaben und den Lösungen sowie ein Knobelspiel.

Glückwünsche für alle Gewinner gab es auch von Tanja Welter, Vorsitzende des Fördervereins der Schule. Die Förderer hatten den Teilnahmebeitrag von zwei Euro für jeden Schüler übernommen. Lehrerin Nadine Fabian organisierte den Wettbewerb an der Schule.

Der Test kommt aus Australien. Er ist als Multiple-Choice-Test mit Fragen aus dem alltäglichen Leben ausgelegt. 1978 importierten zwei französische Mathe-Lehrer die Idee in ihr Land, nannten den Wettbewerb aber zu Ehren der Australier „Känguru der Mathematik“. Die Zahl der teilnehmenden Länder ist im Laufe der Jahre gewachsen und liegt nun bei rund 60.

Den von der Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg verliehenen Umweltschutzpreis in Höhe von 500 Euro hat Paul Riefstahl, erster Vorsitzender des Fischereivereins (FV) Wardenburg, vor kurzem mit Freude im Kreishaus Wildeshausen entgegengenommen. Von neun eingereichten Bewerbungen wurden sechs mit einem Preis prämiert.

Wie bereits im November 2015 berichtet, sind im Fluss Lethe in Zusammenarbeit durch den Landkreis Oldenburg, die Hunte Wasseracht und des Fischereivereins Wardenburg, durch das Einbringen von Kies neue Leich- und Aufwuchshabitate entstanden.

Der überwiegende Teil der Kosten wurde durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) übernommen.

Der Zugewinn durch den verliehenen Preis kommt ebenfalls der Umwelt zugute. Um diese und weitere Maßnahmen zu finanzieren, ist der FV Wardenburg neben öffentlichen Geldern auch auf Spenden angewiesen. Ein Teil der verwendeten Gelder stammt aus den Jahresbeiträgen der Vereinsmitglieder.

Weitere Maßnahmen zur Revitalisierung von Gewässern bzw. Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle erfolgen kontinuierlich u.a. durch Aufzucht in Brutanlagen und anschließendem Besatz durch die ausgebildeten Gewässerwarte. Neben den Maßnahmen sind die Mitglieder des Fischereivereins mit Eifer im regelmäßigen Einsatz und tragen somit zur Pflege der Gewässer und deren näheren Umgebung bei. Hierzu zählt auch die Aktion „sauberes Ufer“, bei der die Mitglieder Uferabschnitte an See und Fluss von Unrat befreien, teilt Mathias Simon vom Verein mit.


  www.fischereiverein-wardenburg.de